Festival

Brahmstage_Motiv20 Jahre Musikfestival Tutzinger Brahmstage!

Johannes Brahms verbrachte 1873 einen glücklichen Sommer in Tutzing. Er genoss das traumhafte Ambiente am Starnberger See und komponierte hier bedeutende Werke. Begeistert schrieb er an den Dirigenten Hermann Levi: „Tutzing ist weit schöner, als wir uns neulich vorstellen konnten. Eben hatten wir ein prachtvolles Gewitter; der See war fast schwarz, an den Ufern herrlich grün, für gewöhnlich ist er blau, doch schöner, tiefblauer als der Himmel, dazu die Kette schneebedeckter Berge – man sieht sich nicht satt.“ Hier finden Sie weitere Informationen zu Johannes Brahms in Tutzing.

Blick vom Tutzinger Schlosspark auf den Starnberger See und die Alpenkette (c) www.schloss-tutzing.de

„Für gewöhnlich ist der See blau, doch schöner, tiefblauer als der Himmel, dazu die Kette schneebedeckter Berge – man sieht sich nicht satt.“ Johannes Brahms. Bild: www.schloss-tutzing.de

Mit großer Freude präsentiert der Freundeskreis Tutzinger Brahmstage e.V. als Veranstalter in Zusammenarbeit mit KunstRäume am See nun das Jubiläum: 20 Jahre Tutzinger Brahmstage im Schloss Tutzing und weiteren Spielstätten, mit besonderen Programm-Konzepten und hochkarätigen Künstlern.

Im Jubiläumsjahr erwartet das Publikum ein herausragendes Jubiläumsprogramm: Alle Werke, die Johannes Brahms in Tutzing komponierte, kommen zur Aufführung – ergänzt durch weitere wunderbare Stücke des großen Meisters.
Die Tutzinger Brahmstage freuen sich auf einen Klavierabend an zwei Flügeln mit dem Duo d’Accord (15.10.), einen Kammermusik-Abend mit dem weltbekannten Mandelring-Quartett (18.10.), einen Liederabend mit dem Bariton Christoph Pohl von der Semperoper Dresden (22.10.), alle im historischen Festsaal von Schloss Tutzing, „Brahms meets Jazz“ mit dem jazzigen Max-Grosch-Quartet und dem klassischen Diogenes-Quartett (27.10., Aula des Gymnasiums) sowie als fulminanten Abschluss das „Deutsche Requiem“ mit Weltstar Franz Hawlata und der bekannten Sopranistin Felicitas Fuchs sowie Chor und Orchester in der katholischen Kirche St. Joseph Tutzing (29.10.).

Hauptspielstätte der Tutzinger Brahmstage ist der herrliche Festsaal des Schlosses / Evangelische Akademie Tutzing © EAT-Archiv

Hauptspielstätte der Tutzinger Brahmstage ist der herrliche Festsaal des Schlosses / Evangelische Akademie Tutzing © EAT-Archiv

In den vergangenen Jahren konnte das Publikum in Tutzing berühmte Meister ihres Fachs wie Christian Gerhaher, Michael Volle, Franz Hawlata, Juliane Banse, Herbert Schuch, Florian Uhlig, Linus Roth, das Henschel-Quartett sowie virtuose Nachwuchskünstler wie Juan Pérez Floristán und Roman Gerber und viele andere erleben.

Zur Erinnerung an die Tutzinger Jahre von Brahms hatte die weltberühmte Pianistin Elly Ney, ebenfalls eine Tutzingerin, 1958 die „Tutzinger Musiktage“ ins Leben gerufen. Aus Anlass des 100. Todestages des Komponisten fanden im Oktober 1997 die ersten Tutzinger Brahmstage unter der künstlerischen Leitung von Christian Lange statt. Dieser seither jährlich veranstaltete Konzertzyklus hat sich inzwischen zu einer herausragenden Konzertreihe mit überregionaler Bedeutung entwickelt. Viele Musikliebhaber aus Nah und Fern schätzen es, großartige, weltweit gefeierte Künstler hier erleben zu dürfen.

Freuen Sie sich mit uns!

Gisela Aigner, 1. Vorsitzende des „Freundeskreis Tutzinger Brahmstage e.V.“
Thomas Zagel, 2. Vorsitzender des „Freundeskreis Tutzinger Brahmstage e.V.“
Christian Lange, Künstlerischer Leiter Tutzinger Brahmstage