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TUTZINGER BRAHMSTAGE

9. - 23. November 2008

 

 

 

 

 

So 9. November 08

 

Konzert mit dem Nomos-Quartett

und Florian Uhlig - Klavier

mit Werken von Johannes Brahms und Antonin Dvorak.

 

 

 

Programm:

Johannes Brahms (1833-1897)

Klavierquintett f-moll op. 34

Antonín Dvorak (1841-1904)

Klavierquintett A-Dur op. 81

 

Florian Uhlig gewann zahlreiche internationale Preise, wie den Europäischen Kulturpreis der Fondation Europeenne de la Culture, den Stephen Arleen Gedächtnispreis der English National Opera und die Queen Elizabeth Rose Bowl. Für hervorragende Leistungen auf kulturellem Gebiet wurde er dreimal hintereinander mit dem Kritikerpeis der Münchner Tageszeitung tz ausgezeichnet. Seine Solokonzerte führten Florian Uhlig in zahlreiche Länder Europas, Amerikas, Asiens und Afrikas. Florian Uhlig hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt, am Montag, den 10. November 2008 um 9.30 Uhr im Gymnasium Tutzing ein Gesprächskonzert für die Schüler zu geben. Dafür unseren herzlichen Dank.

 

Nomos-Quartett

Martin Dehning – Violine

Jutta Rübenacker – Violine

Friederike Koch – Viola

Sabine Pfeiffer – Violoncello

Bereits während ihrer Studienzeit – u.a. in Berlin, Hannover, Basel, London, Paris und New York – waren die vier MusikerInnen Mitglieder in Ensembles wie dem „Ensemble Modern” und den „Baseler Kammersolisten“. 1984 gründeten sie das Nomos-Quartett und gewannen in den folgenden Jahren zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben. Prägend für das Musikverständnis des Nomos-Quartetts war die Zusammenarbeit mit bedeutenden Musikerpersönlichkeiten: Ramy Shevelov und Sándor Végh, die sie in die Grundlagen der Kammermusik einführten, das Amadeus-Quartett, das ihnen die große Tradition des Streichquartettspiels vermittelte, Nikolaus Harnoncourt, der sie anregte und bestärkte, die Partituren der Wiener Klassik neu zu lesen, und György Kurtág, den sie nicht nur als Komponisten hoch schätzen, sondern auch als genialen Kenner der Streich-quartette Beethovens. Heute ist das Nomos-Quartett eine der überragenden Quartettformationen der Gegenwart. Sein unverwechselbares Profil gewinnt das Ensemble aus dem Brückenschlag zwischen der großen tradierten Quartett-Literatur und der neuesten Musik, der in intelligenten Konzert-Dramaturgien zum Programm erhoben wird. Seit 2002 veranstaltet das Nomos-Quartett eine eigene Konzertreihe unter dem Motto „aus dem Innersten“: An vier verschiedenen Orten in Hannover erklingen in jedem Jahr vier exzeptionelle Programme mit „intimer“ Kammermusik von Haydn bis heute.

 

 

 

 

 

So 16. November 08

 

Klaviertrio Henschel/Turban/Cseh und

Lesungen mit Dietrich Fischer-Dieskau

 

 

 

Programm:

Johannes Brahms

Späte Kammermusik (1886-1893),

Sonate Nr. 2, F-Dur, für Violoncello und Klavier, op. 99, Adiago

Lesung Dietrich Fischer-Dieskau

Intermezzo A-Dur op. 188,

Lesung Dietrich Fischer-Dieskau

Sonate Nr. 3, d-moll, für Violine und Klavier,

Allegro, Drei Intermezzi, op. 117

Lesung Dietrich Fischer-Dieskau

Klaviertrio c-moll, op.101

 

Ingolf Turban (Violine)

Solist in den Philharmonien von Berlin und München, im Kennedy Center in Washington, in der New Yorker Avery Fisher Hall, in der Züricher Tonhalle, im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins oder der Mailänder Scala, mit Dirigenten wie Sergiu Celibidache, Charles Dutoit, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Yehudi Menuhin, Jun Märkl und Marcello Viotti, trägt er neben den Werken der großen Violinliteratur ein zum Teil nie gehörtes Repertoire in die Welt.

Allein sein Einsatz für das Werk Niccolò Paganinis feiert ungewöhnliche Erfolge, wie im März 2006 mit den New Yorker Philharmonikern; zudem mit der Gesamteinspielung der 6 Violinkonzerte (Telos Records) und in der Fernsehdokumentation „Paganinis Geheimnis“ (merkur.tv 2006).

Sein umfangreiches Repertoire aller Stilrichtungen ist mittlerweile auf über 30 CD-Produktionen dokumentiert. Einst vielbeachtete Ersteinspielungen, sind viele Werke heute in den gängigen Konzertbetrieb eingeflossen.

2005 gründete er das Kammerorchester „I Virtuosi di Paganini“.

Im Jahre 2006 folgte Ingolf Turban, der bis dahin 11 Jahre an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst unterrichtet hatte, dem Ruf an die Hochschule für Musik und Theater in München.

Seit 2007 ist der engagierte Geiger Künstlerischer Leiter des Sommerfestivals „Holzhauser Musiktage“ am Starnberger See.

Ingolf Turban lebt mit seiner Familie in München.

 

Florian Henschel wurde 1970 in Berlin geboren. Er absolvierte sein Klavierstudium an der Hochschule für Musik in München bei Michael Schäfer, darüber hinaus bei Klaus Schilde und Erich Appel. Seine Ausbildung als Liedbegleiter erhielt er in der Liedklasse von Helmut Deutsch in München und in der Meisterklasse für Liedinterpretation von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin.
Erste öffentliche Auftritte als Solist erfolgten 1995 auf Einladung und unter der Leitung von Dietrich Fischer-Dieskau mit dem Stuttgarter Ensemble Varianti bei den Schwetzinger Festspielen, in der Stuttgarter Liederhalle, der Kölner Philharmonie und beim Schleswig-Holstein-Musikfestival. Weiterhin spielte er Konzerte mit der Staatskapelle Weimar unter Dietrich Fischer-Dieskau und mit dem Kammerorchester Schloss Werneck in Zusammenarbeit mit Mikis Theodorakis. Als Liedbegleiter und Kammermusiker trat Florian Henschel ab 1994 u.a. bei der Schubertiade Schwarzenberg, im Wiener Musikverein, den Sendesälen des WDR und SWR, der Berliner Philharmonie, Siegerlandhalle und der Nürnberger Meistersingerhalle auf. Konzertreisen führten ihn ins Europäische Ausland und in die USA. Er begleitete u.a. Diana Damrau, Stella Doufexis, Simone Nold, Hans-Georg Ahrens, Christian Elsner, Dietrich Henschel und Roman Trekel. Als Kammermusikpartner spielte er u.a. gemeinsam mit Heinz Holliger, Oboe, Milos Mlejnik, Violoncello und dem Henschel-Quartett, und spielte in Melodramkonzerten für Dietrich Fischer-Dieskau. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie bislang sieben CD-Produktionen dokumentieren die Vielseitigkeit und den künstlerischen Rang seiner Arbeit.

 

Zoltan Cseh wurde am 07.11.1967 in Klausenburg/Rumänien geboren. Aus einer Musikerfamilie stammend, bekam er schon mit 5 Jahren den ersten Cellounterricht von seinem Vater.

Nach dem Abitur studierte er zunächst am Konservatorium Bela Bartok in Budapest, später wechselte er an die Hochschule der Künste Berlin, danach an die Hochschule für Musik in München zu Prof. Reiner Ginzel.

Bereits ab 1990 war er neben seinem Studium Mitglied zahlreicher namhafter Orchester wie der Camerata Transsylvanica, Hungarian Virtuosi Chamber Orchestra und der Budapester Kammersolisten, sowie ab 1999 des Budapester Festival Orchesters.

Seine kammermusikalische Tätigkeit führte ihn u.a. nach Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Italien, Österreich, Holland und in die Schweiz.

Seit 2001 ist er Mitglied beim Rundfunksinfonieorchester Budapest.

 

Dietrich Fischer-Dieskau, geb. am 28. Mai 1925 in Berlin, ist ein deutscher Sänger der Stimmlage Bariton. Er ist auch Dirigent, Maler, Musikschriftsteller und Rezitator. Fischer-Dieskau gilt als einer der bedeutendsten Lied- und Opernsänger unserer Zeit. Bereits als 16-Jähriger erhielt er eine Gesangsausbildung bei Georg A. Walter, danach ab 1942 bei Hermann Weißenborn an der Berliner Musikakademie. 1949 fand die erste Schallplattenaufnahme statt: die „Vier ernsten Gesänge“ von Brahms. Im gleichen Jahr gastierte er auf den Opernbühnen in München und Wien. 1952 war er zum ersten Mal in den USA auf Tournee und hatte bei den Bayreuther Festspielen sein Debüt als Wolfram im Tannhäuser. Seit 1983 ist Dietrich Fischer-Dieskau Professor an der Hochschule der Künste in Berlin. Ende 1992 beendete er seine aktive Karriere als Sänger.

 

Preis: 25, 29 und 34 Euro + VVK Gebühr

Karten: 

KULTURBUREAU BORST  Online-Reservierung | Telefon 089/857 32 73 | Fax 089/857 38 90

weitere Vorverkaufsstellen siehe unten

 

 

 

 

So 23. November 08

 

Liederabend mit Margarete Joswig,

Nikolay Borchev und Fritz Schwinghammer

 

 

 

Fritz Schwinghammer studierte in München Klavier, Kammermusik und Liedinterpretation, u.a. bei Klaus Schilde, Michael Schäfer, Helmut Deutsch und Leonard Hokanson. Er erhielt Auszeichnungen bei Wettbewerben in Berlin und Bonn und war zusammen mit dem Geiger Christian Ostertag Teilnehmer der Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler". Mit Sängern wie Hermann Prey, Dietrich Henschel und Rainer Trost gastiert er regelmäßig bei bedeutenden Musikfestivals. Fritz Schwinghammer zählt heute zu den führenden Kammermusik- und Lied-Pianisten der jüngeren Generation und erfüllt neben seiner Konzerttätigkeit einen Lehrauftrag für Klavier sowie für Liedinterpretation an der Musikhochschule in München.

Margarete Joswig, geboren in Mannheim, studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main Gesang bei Prof. Gisela Pohl und Prof. Elsa Cavelti. Sie besuchte die Liedklasse von Prof. Charles Spencer und die Opernschule und beendete ihr Studium 1994 mit dem Operndiplom. Von 1994 bis 2000 war Margarete Joswig Mitglied des Ensembles des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken. Sie debütierte dort mit der Partie des Hänsel in Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“. Bis Sommer 2003 war die Mezzosopranistin festes Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart. Die Künstlerin ist darüber hinaus eine gefragte Lied- und Konzertsängerin; ihr Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zur Moderne. Seit Herbst 2003 ist die Künstlerin freischaffend tätig.

Nikolay Borchev wurde 1980 in Pinsk/Weißrussland geboren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er ab dem siebten Lebensjahr in den Fächern Klavier, Flöte und Orgel in Moskau. Bereits mit sechzehn Jahren begann er seine Gesangsausbildung am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium, wo er bei Maria Aria und Pavel Lisitsian studierte. 1998 gewann er den ersten Preis beim internationalen Gesangswettbewerb „Bella Voce" in Moskau. Anschließend studierte Nikolay Borchev an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler" in Berlin. Bisher arbeitete er mit Orchestern wie dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin, den London Mozart Players, dem Münchner Kammerorchester, dem Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks, dem RSO und dem DSO Berlin und sang unter Dirigenten wie Zubin Mehta, Kent Nagano, Marcello Viotti, Friedrich Haider, Ivor Bolton, Fabio Armiliato, Helmut Rilling, Frédéric Chaslin, Andreas Spering, Christoph Poppen und Marek Janowski

 

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