Brahms meets Jazz

Freitag, 16. Oktober 2015, 20.00 Uhr, Aula des Gymnasiums Tutzing

Eintritt 22 € – Schüler und Studenten 10 €

In diesem innovativen Projekt ist das Diogenes Quartett einmal mehr mit seinem langjährigen Kammermusikpartner Andreas Kirpal zu hören. Gemeinsam stehen sie dem Max Grosch Quartet gegenüber. Aber es bleibt nicht bei einer bloßen Konfrontation. Werke von Johannes Brahms liefern die Vorlage für mitreißende Improvisationen und kehren doch immer wieder in ihren ursprünglichen Klang zurück. Jazz und Klassik gehen fließend ineinander über, überlagern einander, lösen sich wieder und gruppieren sich zu einem ganz eigenen Klangerlebnis, das das Beste aus zwei Musikwelten miteinander vereint.

In diesem Jahr gibt es eine spannende Premiere: Die Uraufführung einer neu arrangierten Komposition von Pianist Jan Eschke, die durch Familie Klein aus Tutzing finanziell ermöglicht wurde. Jan Eschke, Mitglied des Max Grosch Quartet, sagt dazu:

„Das Stück ‚Norweger’ basiert auf einer Melodie, die mir jahrelang im Kopf herumgeschwirrt ist. Immer wieder kam sie mir in den Sinn und wollte aufgeschrieben werden, und immer wieder habe ich mich nicht getraut, da sie mir zu naiv erschien. Die Melodie ließ sich aber nicht beirren, und da sie nicht aufhörte, mir ständig wieder einzufallen, habe ich sie schließlich irgendwann doch aufgeschrieben.“

2010 schrieb Eschke das Stück für ein Volksmusikensemble, in diesem Sommer hat er es für großes Ensemble arrangiert.

Jazz-Quartet Max Grosch

Max Grosch Violine. Jan Eschke Klavier. Benjamin Schäfer Bass. Bastian Jütte Schlagzeug.

Diogenes Quartett

Stefan Kirpal Violine. Gundula Kirpal Violine. Alba Gonzalez i Becerra Viola. Stephen Ristau Violoncello. Mit Andreas Kirpal Klavier.

Hochkarätige und preisgekrönte Musiker der Europäischen Szene umgeben den Jazzgeiger Max Grosch, der 6 Jahre in den USA verbrachte, um u.a. in New York und Houston bei international renommierten Musikern sein Fach zu studieren.

Seine rege Konzerttätigkeit führte das Diogenes Quartett in namhafte Säle wie die Kölner Philharmonie und zu verschiedenen Festivals, unter anderem dem Würzburger Mozartfest und den Europäischen Wochen Passau. Außerdem war es wiederholt Gast der Osnabrücker Kammermusiktage.

Hier eine Kostprobe von „Brahms meets Jazz“: