Pressemitteilung Archiv 2015

19. Oktober 2015

Weltberühmtes Quartett kommt nach Tutzing

Die Tutzinger Brahmstage (11. – 25.10.2015) sind ein „absoluter Geheimtipp“. Am Dienstag interpretieren Nachwuchskünstler Brahmslieder, am Sonntag schließt das Festival mit einem Brahmsspaziergang und dem renommierten Henschel-Quartett ab

Henschel_Quartett

„Ein absoluter Geheimtipp unter Liebhabern und Kennern von Johannes Brahms und seinen Zeitgenossen“ sind laut Landrat Karl Roth die Tutzinger Brahmstage.  Drei Möglichkeiten gibt es noch, in der kommenden Woche herausragende Werke mit hochkarätigen Künstlern zu hören: Am kommenden Dienstag, 20.10. um 20 Uhr erwartet das Publikum ein seltener, reiner Brahms-Liederabend in der stilvollen Galerie Benzenberg am Tutzinger Rathaus (Kirchenstr. 7). Am Sonntag, 25.10., dem letzten Festivaltag, gibt es gleich zwei Gelegenheiten, sich auf Brahms‘ Spuren zu begeben: Beim poetischen Spaziergang auf der Brahmspromenade am Starnberger See (11 Uhr, bei jedem Wetter, in Kooperation mit dem Literarischen Herbst, Treffpunkt Portal Schloss Tutzing (Schlossstr. 2+4)) sowie beim Abschlusskonzert, das gleichzeitig den fulminanten Höhepunkt der diesjährigen Brahmstage darstellt: Das weltberühmte Henschel-Quartett spielt Werke von Hugo Wolf, Ottorino Respighi und Johannes Brahms und wird begleitet von der Mezzosopranistin Susanne Kelling (25.10., 18 Uhr, Festsaal von Schloss Tutzing). 

Das Musikfestival Tutzinger Brahmstage lädt berühmte Künstler nach Tutzing am Starnberger See ein, wo Johannes Brahms 1873 einen Sommer lang bedeutende Werke komponierte. Genauso wichtig wie bekannte Namen ist den Veranstaltern jedoch auch die Nachwuchsförderung: Der junge Bariton Tobias Berndt ist dennoch bereits ein gefragter Festspiel-Interpret. Mit seiner großartigen finnischen Klavier-Partnerin Pauliina Tukiainen gestaltet er einen reinen Brahms-Liederbend mit 26 feinsinnig ausgewählten bekannten Brahms-Liedern, darunter auch die wundervollen „Vier ernsten Gesänge“.

Erstmals in diesem Jahr gibt es eine Kooperation mit dem „Literarischen Herbst“ und dessen künstlerischen Leitern Dr. Gerd Holzheimer und Elisabeth Carr (KunstRäume am See), die sich Johannes Brahms bei der poetischen Promenade von der literarischen Seite her nähern: Brahms führte in seinem Gepäck nicht nur Notenhefte mit sich, sondern auch ganz gewöhnliche Schulhefte, in die er sich Lieblingsstellen seiner Lektüre notierte. Nach dem Roman „Lebensansichten des Katers Murr“ neben fragmentarischer Biographie des Kapellmeisters Johannes Kreisler seines Lieblingsschriftstellers E.T.A. Hoffmann nannte er diese Textsammlungen ‚Kreislers Schatzkästlein‘. In diesem finden sich Passagen von Schiller, Eichendorff, Jean Paul, Novalis und anderen, die auf dem poetischen Gang zu hören sind. Sie zeugen vom Wissen eines Brahms um die Gefahren des Wahnhaften, die „fixe Idee, dass der Wahnsinn auf ihn lauere“, wie es sein literarischer Doppelgänger Johannes Kreisler empfindet, aber auch in Gestalt des Katers Murr von seinem Humor und seiner Lebenslust: „Es ist doch etwas Schönes, Herrliches, Erhabenes um das Leben!“ Es liest der Sprecher Christian Jungwirth.

Beim Abschlusskonzert spielt eines der derzeit besten Streichquartette der Welt – das Henschel-Quartett gemeinsam mit der gefragten Mezzosopranistin Susanne Kelling. In dieser Konstellation traten sie bereits vor dem damaligen Papst Benedikt XVI. im Vatikan  auf. Und am Ende des Programms steht eines der schönsten Kammermusik-Werke von Brahms: das heitere dritte Streichquartett opus 67 in B-Dur.

 

12. Oktober 2015

„Ein exzellent besetztes Konzertprogramm“

Nach dem erfolgreichen Start des Musikfestivals Tutzinger Brahmstage (11. – 25.10.2015) fusionieren am Freitag Jazz und Klassik, am Sonntag spielt der Ausnahmepianist Florian Uhlig im Festsaal von Schloss Tutzing

FlorianUhlig

„Die Tutzinger Brahmstage bieten ein exzellent besetztes Konzertprogramm vor wunderbarer Berg- und Seekulisse,“ schwärmte Josef Mederer, Bezirkstagspräsident von Oberbayern, beim Eröffnungskonzert am vergangenen Sonntag. In dieser Woche folgen zwei weitere Höhepunkte: In der modernen Aula des Gymnasiums Tutzing (Hauptstr. 20-22) vereint das innovative Projekt „Brahms meets Jazz“ (16.10., 20 Uhr) das Beste aus zwei Musikwelten – in diesem Jahr gar mit einer Uraufführung. Beim Klavierabend (18.10., 18 Uhr) interpretiert der weltweit gefeierte Pianist Florian Uhlig Werke von Johannes Brahms, Robert Schumann und Maurice Ravel im prunkvollen Festsaal von Schloss Tutzing (Schlossstr. 2+4, 83237 Tutzing). Über einen Zeitraum von zwei Wochen sind in einer der schönsten Landschaften Deutschlands in Tutzing am Starnberger See herausragende Künstler und grandiose Musik zu erleben – an dem Ort, wo Johannes Brahms 1873 einen Sommer lang bedeutende Werke komponierte.

Seit einigen Jahren präsentieren die „Tutzinger Brahmstage“ das Cross-Over-Konzert „Brahms meets Jazz“. In diesem innovativen Projekt ist das Diogenes Quartett mit seinem langjährigen Kammermusikpartner Andreas Kirpal zu hören. Gemeinsam stehen sie dem Max Grosch Quartett gegenüber. Werke von Johannes Brahms liefern die Vorlage für mitreißende Improvisationen und kehren doch immer wieder in ihren ursprünglichen Klang zurück.  Jazz und Klassik gehen fließend ineinander über.

In diesem Jahr gibt es eine spannende Premiere, die Uraufführung einer neu arrangierten Komposition von Pianist Jan Eschke: „Das Stück basiert auf einer Melodie, die mir jahrelang im Kopf herumgeschwirrt ist,“ so Eschke, der Mitglied des Max Grosch Quartetts ist. 2010 schrieb Eschke das Stück für ein Volksmusikensemble, im Sommer 2015 hat er es anlässlich des Auftritts bei den Tutzinger Brahmstagen für großes Ensemble arrangiert.

Florian Uhlig spielt meisterhaft. Die Interpretationen lassen sich mit allerhöchsten Beispielen vergleichen,“ schrieb Kritiker-Papst Joachim Kaiser in der Süddeutschen Zeitung. Bei Florian Uhlig verbinden sich Gegensätze auf ungewöhnliche Art und Weise. Er ist in der deutschen Musiktradition verwurzelt, aber entwickelte während seines Aufenthaltes in London einen individuelleren Umgang mit dem musikalischen Werk: pointierte Freiheiten, exzentrische Repertoire- Kombinationen und Neugier auf musikalische Raritäten.

Bei seinem Konzert in Tutzing interpretiert er unter anderem die berühmte „Kreisleriana“ von Robert Schumann und „Gaspard de la nuit“ von Maurice Ravel, dessen Schlusssatz „Scarbo“ als am schwersten zu spielendes Solostück der Klavierliteratur gilt.

Die Klassikfans aus Nah und Fern freuen sich bei den diesjährigen Tutzinger Brahmstagen des weiteren auf das Galeriekonzert mit jungen Nachwuchskünstlern (20.10.), einen poetischen Brahmsspaziergang (25.10., 11 Uhr) und zum fulminanten Abschluss das Kammerkonzert mit der Mezzosopranistin  Susanne Kelling und dem weltberühmten Henschel-Quartett (25.10., 18 Uhr).

 

 

5. Oktober 2015

„Ein kulturelles Glanzlicht“

Das exzellente Vokalquartett Wien eröffnet am kommenden Sonntag das Musikfestival 18. Tutzinger Brahmstage im prunkvollen Festsaal von Schloss Tutzing. Johannes Brahms komponierte 1873 hier wichtige Werke und zeigte sich von der Schönheit des Starnberger Sees höchst beeindruckt

Festsaal_SchlossTutzing2_Copyright_EAT-Archiv

„Die Tutzinger Brahmstage sind ein kulturelles Glanzlicht mit überregionaler Ausstrahlung,“ so der Bayerische Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst Dr. Ludwig Spaenle. Auch in diesem Jahr wieder ziehen Konzerte der Spitzenklasse in traumhaftem Ambiente ein begeistertes Publikum an: Das 18. Musikfestival Tutzinger Brahmstage  (11. bis 25. Oktober 2015) wird am kommenden Sonntag, 11.10.2015 um 18.00 Uhr im prunkvollen Festsaal von Schloss Tutzing, Sitz der Evangelischen Akademie, feierlich eröffnet (Schlossstr. 2+4, 83237 Tutzing). In der „musikalischen Soirée“ singt das exzellente Vokalquartett Wien Duette und Quartette von Johannes Brahms – kombiniert mit Klavier- und Vokalmusik von Franz Schubert, von dessen Werken sich Brahms das ganze Leben begleiten und begeistern ließ: „Es hat mich noch Weniges so entzückt.“ Über einen Zeitraum von zwei Wochen sind in einer der schönsten Landschaften Deutschlands in Tutzing am Starnberger See herausragende Künstler und grandiose Musik zu erleben – an dem Ort, wo Brahms 1873 einen Sommer lang bedeutende Werke komponierte.

Johannes Brahms genoss das traumhafte Ambiente am Starnberger See und komponierte hier die Haydn-Variationen op.56 sowie Streichquartette und Lieder.  Begeistert schrieb er an einen befreundeten Dirigenten: „Tutzing ist weit schöner, als wir uns neulich vorstellen konnten. Eben hatten wir ein prachtvolles Gewitter; der See war fast schwarz, an den Ufern herrlich grün, für gewöhnlich ist er blau, doch schöner, tiefblauer als der Himmel, dazu die Kette schneebedeckter Berge – man sieht sich nicht satt!“ Weitere Informationen zu Brahms‘ Aufenthalt in Tutzing finden Sie hier: http://tutzinger-brahmstage.de/brahms-in-tutzing/

Viele Klassikfans aus Nah und Fern erleben hier erstklassige, weltweit gefeierte Künstler  wie die  Opernstars Christian Gerhaher, Michael Volle oder Franz Hawlata sowie  herausragende Musiker, die hier bereits Werke von Johannes Brahms und anderen  Komponisten interpretierten. In diesem Jahr freuen sich die Tutzinger Brahmstage neben der musikalischen Soirée mit Sopranistin Helena Dearing u.a. (11.10.) auf die Uraufführung einer Komposition im Rahmen von „Brahms meets Jazz“ (16.10.), den Klavierabend mit Florian Uhlig (18.10.), das Galeriekonzert mit jungen Nachwuchskünstlern (20.10.), einen poetischen Brahmsspaziergang (25.10., 11 Uhr) und das Kammerkonzert mit der Mezzosopranistin  Susanne Kelling und dem bekannten Henschel-Quartett (25.10., 18 Uhr).

 

 

27. August 2015

Ein fruchtbarer Aufenthalt

Die 18. Tutzinger Brahmstage finden im Oktober statt und begeistern mit einem hochkarätigen Programm dort, wo Johannes Brahms 1873 einen Sommer lang komponierte und von der Schönheit der Gegend höchst beeindruckt war

Alpenpanorama_SchlossTutzing

Kurz vor Konzertbeginn noch ein Spaziergang in einer der herrlichsten Landschaften Deutschlands. Der weitläufige Schlosspark mit Blick auf Starnberger See und Zugspitze stimmt perfekt auf die Musik ein, die gleich im Schloss erklingen wird. Möglich ist das beim Musikfestival „Tutzinger Brahmstage“ (11. – 25. Oktober 2015), das seit nunmehr 18 Jahren an den wohl berühmtesten Sommerfrischler der Gemeinde am Starnberger See erinnert. „Tutzing ist weit schöner, als wir uns neulich vorstellen konnten“, schrieb Johannes Brahms 1873, „eben hatten wir ein prachtvolles Gewitter; der See war fast schwarz, an den Ufern herrlich grün, für gewöhnlich ist er blau, doch schöner, tiefblauer als der Himmel, dazu die Kette schneebedeckter Berge – man sieht sich nicht satt.“ Eindrücke, die Brahms zu bedeutenden Kompositionen wie den berühmten Haydn-Variationen op.56 inspirierten. Im traumhaften Ambiente des Tutzinger Schlosses, Sitz der Evangelischen Akademie, sind aus diesem Anlass Konzerte der Spitzenklasse zu erleben. Der jährlich veranstaltete Konzertzyklus der Tutzinger Brahmstage hat sich zu einem kleinen, feinen Festival mit überregionaler Bedeutung entwickelt und zieht ein begeistertes Publikum an. 

Viele Klassikfans aus Nah und Fern erleben hier erstklassige, weltweit gefeierte Künstler  wie die  Opernstars Christian Gerhaher, Michael Volle oder Franz Hawlata sowie  herausragende Musiker, die hier bereits Werke von Johannes Brahms und anderen  Komponisten interpretierten. In diesem Jahr freuen sich die Tutzinger Brahmstage auf die musikalische Soirée mit Sopranistin Helena Dearing u.a. (11.10.), die Uraufführung einer Komposition im Rahmen von „Brahms meets Jazz“ (16.10.), den Klavierabend mit Florian Uhlig (18.10.), das Galeriekonzert mit jungen Nachwuchskünstlern (20.10.), einen poetischen Brahmsspaziergang (25.10., 11 Uhr) und das Kammerkonzert mit der Mezzosopranistin  Susanne Kelling und dem bekannten Henschel-Quartett (25.10., 18 Uhr).

Zur Erinnerung an die Tutzinger Jahre von Brahms hatte die weltberühmte Pianistin Elly Ney, ebenfalls eine Tutzingerin, 1958 die „Tutzinger Musiktage“ ins Leben gerufen. Aus Anlass des 100. Todestages des Komponisten fanden im Oktober 1997 die ersten Tutzinger Brahmstage unter der künstlerischen Leitung von Christian Lange statt. Weitere Informationen zu Brahms‘ Aufenthalt in Tutzing finden Sie hier: http://tutzinger-brahmstage.de/brahms-in-tutzing/

Musikfestival Tutzinger Brahmstage: Anziehungspunkt für Klassikfreunde und Brahms-Fans weit über die Region hinaus. Die Tutzinger Brahmstage finden heuer zum 18. Mal vom 11. bis 25. Oktober 2015 in Tutzing am Starnberger See in einer der schönsten Landschaften Deutschlands statt. Johannes Brahms verbrachte 1873 einen glücklichen Sommer in Tutzing. Er genoss das traumhafte Ambiente am Starnberger See und komponierte hier bedeutende Werke, unter anderem die Haydn-Variationen op.56. Über den Blick auf den See schrieb er: “Man sieht sich nicht satt.” Die Hauptspielstätte des Festivals ist der prunkvolle historische Festsaal im Schloss Tutzing, Sitz der Evangelischen Akademie. Die Tutzinger Brahmstage verdanken ihre große Beliebtheit den Künstlern von Weltruhm, die hier Werke von Johannes Brahms und anderen Komponisten interpretieren. Veranstalter ist der Freundeskreis Tutzinger Brahmstage e.V. in Kooperation mit „KunstRäume am See“. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, der Bezirk Oberbayern, der Landkreis Starnberg, die Gemeinde Tutzing, die Kreissparkasse München Starnberg und das Benedictus-Krankenhaus Tutzing zählen zu den hochkarätigen Partnern der Tutzinger Brahmstage. Medienpartner ist die Süddeutsche Zeitung. Information: www.tutzinger-brahmstage.de