Pressestimmen Archiv

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BR KLASSIK Leporello, 9.10.2014
„‚Das Trio endet in pianissimo und lässt den Zuhörer in einer Art Schockstarre zurück. Man muss erstmal um Atem ringen, um das zu verarbeiten.‘ Das sagt Linus Roth über das Klaviertrio von Mieczyslaw Weinberg. Mit Weinberg, Schumann und Brahms eröffnet der Geiger zusammen mit seinen Kammermusikpartnern die Tutzinger Brahmstage am 12. Oktober.“ Interview anhören

Bayern 2 KulturLeben, 16.10.2014
„‚Man sieht sich nicht satt‘, schrieb Johannes Brahms 1873 mit Blick auf den Starnberger See. Der Komponist verbrachte seine Sommerfrische in Tutzing und war begeistert von der oberbayerischen Bilderbuchlandschaft, die ihn offenbar auch künstlerisch inspirierte. Brahms komponierte einige wichtige Werke während dieses Tutzinger Sommers, darunter die Haydn-Variationen op. 56. Zu seinem 100. Todestag 1997 riefen Musikfreunde daher die Tutzinger Brahmstage ins Leben, am vergangenen Wochenende startete die aktuelle Ausgabe. Bei mir im Studio kann ich nun Christian Lange begrüßen, den künstlerischen Leiter des Festivals.“ Interview anhören (ab Min. 14.20)

Radio Oberland, 10.10.2014
„Der Freundeskreis Tutzinger Brahmstage e.V. als Veranstalter präsentiert in Zusammenarbeit mit KunstRäume am See nun die 17. Konzertreihe im Schloss Tutzing und weiteren Spielstätten, mit besonderen Programm-Konzepten und hochkarätigen Künstlern.  Am 12. Oktober 2014 um 18 Uhr erklingen im Eröffnungskonzert zwei exzellente Klaviertrios der beiden Künstlerfreunde Schumann und Brahms.“

Radio Top FM, 12.10.2014
„Heute beginnen die 17. Tutzinger Brahmstage. Zwei Wochen lang dreht sich alles um den herausragenden Komponisten. Christian Lange ist der künstlerische Leiter der Brahmstage und erklärt, warum diese ausgerechnet in Tutzing stattfinden.“

Süddeutsche Zeitung / Bayern Kultur, 10.10.2014
„Prachtvolle Gewitter: Die Tutzinger Brahmstage berufen sich auf einen Sommerurlaub des Komponisten am Starnberger See. Schon zum 17. Mal beginnen nun die Tutzinger Brahmstage – ein kleines aber ausgesuchtes Musikfestival, das sein Programm um die Achse Schumann (Clara wie Robert) und Brahms herum baut, aber den Blick auch immer wieder in Richtung Moderne lenkt. Kammermusik ist das, aufgeführt in der Evangelischen Akademie Tutzing und der ebenfalls ortsansässigen Galerie Benzenberg. Zur Eröffnung am Sonntag, 12. Oktober gibt es die Gegenüberstellung von Brahms’ zweitem Klaviertrio und Schumanns „Fantasiestücken“, ebenfalls in Trio-Besetzung mit Linus Roth an der Violine. Doch schon hier wird die deutsche Romantik durch Mieczyslaw Weinbergs a-Moll-Klaviertrio aufgebrochen. Der polnische Komponist kennt den Umgang mit Atonalität in der Moderne, kehrte aber in seinem späten Werk zu einer klaren Tonalität zurück. Dieses Ausschweifen in die musikalischen Spielarten, die auf Brahms’ melodische Schwere folgten, könnte auch bei Brahms’ Sonaten für Klarinette und Klavier interessant werden, wenn diese mit Alban Berg in Verbindung treten (Dienstag, 14.Oktober) oder bei Brahms’ Liedern, die der Bass Franz Hawlata mit Werken von Eisler und Strauss mischen wird (Sonntag, 19.Oktober).“

SZ Extra, 9.10.2014
„‚Man sieht sich nicht satt‘, schrieb Johannes Brahms im Jahr 1873 über Tutzing. Er verbrachte dort einen Sommer und schrieb zwei Streichquartette, einige Lieder und die Haydn-Variationen. In diesem Jahr feiert die Stadt bereits zum 17. Mal die Tutzinger Brahmstage mit einer zweiwöchigen Konzertreihe.“

Bayerische Staatszeitung, 10.10.2014
„Die Tutzinger freuen sich über ihren berühmten Gast und veranstalten seit 1997 das Musikfestival Tutzinger Brahmstage, mit fünf Konzerten und einer Filmmatinée. Mit dem Schlosssaal aus dem 17. Jahrhundert haben die Brahmstage einen schönen Konzertsaal zur Verfügung. Als künstlerischer Leiter ist es Christian Lange, der für Prominenz und Nachwuchs bei den Mitwirkenden sorgt: Der in Bayreuth und Salzburg gefeierte Franz Hawlata gibt in Tutzing einen Liederabend, natürlich mit Brahms, aber auch mit Richard Strauss und als besondere Entdeckung mit Liedern von Hermann Reutter und Hanns Eisler. Interessante Namen gibt es auch auch im Instrumentalbereich.“

Bayernkurier, 11.10.2014
„Der romantische Komponist. Tutzing feiert seinen berühmtesten Sommerfrischler: Johannes Brahms. Im Mai 1873 zieht es ihn, der seit Jahren in Wien lebt, erneut nach Bayern. In Erinnerung an die Julitage 1870 entscheidet er sich wieder für den Starnberger See. Nach einer Erkundungsfahrt sagt er: ‚Tutzing ist weit schöner, als wir uns neulich vorstellen konnten. Eben hatten wir ein prachtvolles Gewitter; der See war fast schwarz, an den Ufern herrlich grün, für gewöhnlich ist er blau, doch schöner, tief-blauer als der Himmel, dazu die Kette schneebedeckter Berge – man sieht sich nicht satt.'“ Weiterlesen

Münchner Feuilleton, Oktober 2014
„Ein Favorit der Redaktion: Johannes Brahms verbrachte 1873 einen glücklichen Sommer in Tutzing. Er genoss das traumhafte Ambiente am Starnberger See und komponierte hier bedeutende Werke. Hauptspielstätte ist der prunkvolle historische Festsaal im Schloss Tutzing. Der Sänger Franz Hawlata, der Violinvirtuose Linus Roth, das Klavierwunderkind Juan Pérez Floristán, der Jazzgeiger Max Grosch und viele andere Künstler interpretieren die Werke von Johannes Brahms und anderen Komponisten.“

Augsburger Allgemeine, 10.10.2014
„Ein Konzertzyklus mit Bedeutung weit über die Region hinaus findet in Tutzing statt – dort, wo Johannes Brahms einen Sommer lang komponierte. Das Musikfestival Tutzinger Brahmstage findet heuer zum 17. Mal vom 12. bis 26. Oktober in Tutzing am Starnberger See statt – an dem Ort, an dem Johannes Brahms 1873 einen Sommer lang komponierte und dessen Schönheit er sehr schätzte.“ Weiterlesen

Süddeutsche Zeitung Starnberg, 14.10.2014
„Eine Offenbarung! Weinberg? Wer ist das? Die meisten Musikfreunde werden den Namen nie gehört haben. Und jetzt stand ein Klaviertrio dieses Komponisten auf dem Programm der Tutzinger Brahmstage, noch dazu im Eröffnungskonzert, in direkter Konkurrenz zu Meisterwerken von Schumann und Brahms. Nur ein Alibi-Stück, um zu zeigen, dass man auch ‚Modernes‘ macht? Keineswegs. Dem Geiger Linus Roth ist Weinberg eine echte Herzensangelegenheit. (…) Der Einsatz von Roth, Gallardo und Ishizaka für das Weinberg-Trio hat sich gelohnt; für die Besucher war das Werk eine Offenbarung.“

Süddeutsche Zeitung Starnberg, 6.10.2014
„Die Tutzinger Brahmstage sind auf dem Weg nach oben. Unbestrittener Star ist Franz Hawlata, gefeierter Star der Festspiele in Bayreuth, Salzburg und Erl. Der Konzertzyklus Tutzinger Brahmstage macht selten gewordene Entdeckungen möglich. Wer heute bei diesen Musiktagen spielt, könnte morgen schon weltberühmt sein. Der neue Spielplan ist spannender denn je. Bei den Brahmstagen regiert wie immer die Vielfalt, ob es um Genres oder die Orte der Konzerte geht.“

Starnberger Merkur, 14.10.2014
„Im vollen Festsaal der Evangelischen Akademie Tutzing eröffneten Linus Roth, Danjulo Ishizaka und José Gallardo die diesjährigen Brahmstage mit Trios. Sie entfernten Patina, die sich bei Routine bilden kann, interpretierten die Werke mit musikantischer Frische und leidenschaftlicher Hingabe, als seien sie gerade erst geschaffen.“

Starnberger Merkur, 6.10.2014
„Blaue Fahnen künden vom Großartigem. Zum 17. Mal findet das Festival in Tutzing mit Künstlern von Weltruhm zu Ehren von Johannes Brahms statt. Die Brahmstage können mit einem Programm, das von Brahms selbst über den befreundeten Robert Schumann bis hin zu modernen, von Brahms beeinflussten Komponisten wie Alban Berg reicht, aufwarten. “

Isar-Loisachbote, 21.10.2014
„Die Brahmstage sind bei Klassikfans weit über die Landkreisgrenzen hinaus eine feste Größe. Dazu eingeladen wurde auch heuer wieder der Wolfratshauser Jazzgeiger Max Grosch, der mit dem Diogenes Quartett am 25. Oktober im Tutzinger Gymnasium auftritt. Dort verschmelzt er Klassik und Jazz zu einer kongenialen Einheit.“

Weilheimer Tagblatt, 10.11.2014
„Lieben Sie Brahms? Na klar doch! Christian Lange (74) aus Eberfing allerdings verbindet mit dieser Frage nicht den gleichnamigen Roman von Françoise Sagan oder dessen Verfilmung. Lange liebt Brahms, weil dessen Musik ein Teil seines Lebens ist. Er hat 1997 die „Tutzinger Brahmstage“ mitbegründet und war viele Jahre auch deren künstlerischer Leiter. Vom 12. bis 26. Oktober findet dieses Klassik-Festival zum 17. Mal statt, und Künstlermanager Lange hat wieder bekannte Sänger und Musiker dafür engagieren können. 26 Jahre – bis zu dessen Tod 1998 – war er persönlicher Sekretär des bekannten Baritons Hermann Prey. In dieser Zeit hat der Musikmanager auch vier Klassik-Festivals gegründet, die nach wie vor Bestand haben: 1976 die ‚Schubertiade‘ in Hohenems in Vorarlberg, 1981 (zusammen mit Hermann Prey) die ‚herbstlichen Musiktage‘ in Bad Urach in Baden-Württemberg, 1989 die ‚Richard-Strauss-Tage‘ in Garmisch-Partenkirchen und 1997 die ‚Tutzinger Brahmstage‘.“

Ammersee-Kurier, 14.10.2014
„17. Tutzinger Brahmstage eröffnen mit atemberaubendem Trio. Noch bis zum 26. Oktober geht dieses Weltklassefestival.“

Kreisbote Weilheim-Schongau, 10.10.2014
„Ein hochinteressantes, unterhaltsames Musikprogramm erwartet die Besucher aus allen Ecken der Region und darüber hinaus zu den ‚Tutzinger Brahmstagen‘. Der künstlerische Leiter Christian Lange hat diese Musikreihe ins Leben gerufen. Er profitiert von seinen zahlreichen direkten Kontakten in der Musikwelt. Kreisboten-Volontärin Mirjam Mögele hat ihn in Eberfing besucht.“ Weiterlesen

Kreisbote Starnberg, 10.10.2014
„Johannes Brahms verbrachte 1873 einen glücklichen Sommer in Tutzing. Er genoss den Starnberger See und komponierte hier bedeutende Werke, unter anderem die Haydn-Variationen op.56. Über den Blick auf den See schrieb er begeister: ‚Man sieht sich nicht satt!'“

klassik.com
„Eines der interessantesten Festivals Deutschlands.“

kulturwelle5.de
„Der „Liederabend“ mit dem renommierten Bass Franz Hawlata und dem Pianisten Fritz Schwinghammer ist im diesjährigen Programm der Tutzinger Brahmstage nicht nur die mittlere Veranstaltung, sondern darf unbedingt auch als weiterer Höhepunkt gelten. Das anspruchsvolle Konzert stellte sieben Lieder von Johannes Brahms dem Liedschaffen späterer Komponisten wie Richard Strauss, Hanns Eisler und Hermann Reutter gegenüber.“ Weiterlesen

fuenfregionen.de
„Auch in diesem Jahr präsentiert das Musikfestival Tutzinger Brahmstage in fünf Konzerten und einer Filmmatinée ein außergewöhnliches Festivalprogramm mit hochkarätigen Künstlern.“ Weiterlesen

Ausgewählte Pressestimmen der letzten Jahre:

Süddeutsche Zeitung, 14.10.2013
„Die Liste der Ehrengäste zur Eröffnung der Tutzinger Brahmstage im Konzertsaal der Evangelischen Akademie war lang. Es kamen unter anderem die scheidende Bundesministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, der bayerische Staatsminister a.D. Wolfgang Heubisch sowie Landrat Karl Roth und Bürgermeister Stefan Wanner. Die renommierten Musiker des Abends, Lena Neudauer an der Violine und Florian Uhlig am Flügel, bestachen mit großer musikalischer Feinsinnigkeit, edlem Ton, vielfältig nuancierter Farbigkeit, erfrischender Leichtigkeit und mit poetischen Weiten.“

Süddeutsche Zeitung, 29.10.2013
„Festivals haben eine Aufgabe, die über das Angebot renommierter Konzerte hinausgeht. Inhaltlich gehören dazu neue Blickwinkel, unkonventionelle Programme, auch Neuentdeckungen. Nach ‚Brahms meets Jazz‘ und einer Filmvorführung erfüllten die Tutzinger Brahmstage diesen Part mit dem Abschlusskonzert. Der Auftritt von Gitti Pirner (Klavier) und Klaus Mertens (Bassbariton) ist als ein großes Ereignis zu betrachten. Nicht nur, weil hier zwei großartige Musiker zu hören waren. Das Programm mit Werken des Ehepaars von Herzogenberg zu bestücken, machte das Konzert zu einer Rarität.“

Starnberger Merkur, 28.10.2013
„Brahms meets Jazz faszinierte das Publikum. Die Musiker führten Ungewöhnliches, ja buchstäblich ‚Unerhörtes‘ im Schilde – das Arrangement und die Verknüpfung Brahmsscher Original-Vorlagen mit der swingenden Moderne.“

Starnberger Merkur, 19.10.2013
„Das Gedränge ist enorm, bis zum letzten Platz gefüllt ist die Galerie Benzenberg. Die Künstlerinnen sind nah am Publikum. Bewundernswert sind Farbigkeit, Einfühlungsvermögen und Prägnanz, die Alexandra Schmiedel aus ihrem Instrument zauberte. Mi ihrer zupackenden Rhythmik, mit dem fast swingenden, federnden Puls im Allegro zeigt Anne Yumino Weber eine ihrer Stärken.“

Süddeutsche Zeitung, 23.10.2012
„Der Star-Bariton Michael Volle bestritt den Liederabend mit der Pianistin Sophie Raynaud, mit seinem Bruder, dem renommierten Schauspieler Hartmut Volle, sowie dem Operndramaturgen Klaus Schultz. Eine Collage aus Musikwissenschaftlichem, Biographischem und Anekdotischem, das Nähe und Ferne von Johannes Brahms und Gustav Mahler zugleich offenbarte. Belegt mit einem aussagekräftigen Lied-Repertoire, einer dramaturgisch untermauerten Linie folgend, die schließlich mächtig an den Emotionen packte. Das Wiegenlied von Brahms ging in der zweiten Zugabe stark unter die Haut.“

Starnberger Merkur, 19.10.2012
„Orgelwerke, die aufrütteln und beeindrucken: Auch in ihrem 15. Jahr finden die Verantwortlichen der Tutzinger Brahmstage zu Ungewöhnlichem den Mut. Diesmal war es Brahms auf der Orgel: Die Choralvorspiele op. 122 wurden von Renate Sperger in jagend gewitternde Kaskaden gelenkt, die geradezu eine elektrische Aufladung entwickelten.“

 Starnberger Anzeiger, 5.10.2011
„Die Tutzinger Brahmstage ist eines der anspruchsvollsten und renommiertesten Musikfestivals seiner Art.“

LeonArt, Oktober 2011
„Ein Musikfestival von überregionaler Bedeutung mit eigenem, unverwechselbarem Profil.“