Festival

23 Jahre Musikfestival Tutzinger Brahmstage!

Johannes Brahms, 1874 © Veranstalter

Johannes Brahms verbrachte 1873 einen glücklichen Sommer in Tutzing. Er genoss das traumhafte Ambiente am Starnberger See, schrieb an einen Dirigenten die Worte „Man sieht sich nicht satt!“ und komponierte bedeutende Werke, die Künstler von Weltruhm wie Hermann Prey, Jonas Kaufmann, Christian Gerhaher, Michael Volle oder Juliane Banse hier bereits interpretierten.

Hauptspielstätte ist erneut das Tutzinger Schloss, Sitz der renommierten Evangelischen Akademie, mit seinem einmaligen Ambiente und der romantischen Parkanlage direkt am Starnberger See. Der international gefeierte Pianist Juan Pérez Floristán wird mit einem Klavierabend das Festival am 11. Oktober eröffnen. In der Aula des Tutzinger Gymnasiums steht am 15. Oktober ein Konzert mit der vielfach ausgezeichneten Raphaela Gromes am Cello und Julian Riem, ihrem äußerst vielseitigen Partner am Klavier auf dem Programm. Das international bekannte Duo Esther Schöpf und Norbert Groh wird im Tutzinger Gymnasium am 23. Oktober zu Gehör kommen. Mit dem wohl weltweit vielseitigsten Cellisten Wen-Sinn Yang, dem vielfach ausgezeichneten Pianisten Michael Schäfer und der von Konzertkritikern immer wieder hoch gelobten Ilona Then-Berg an der Geige werden die Brahmstage am 25. Oktober ihren Abschluss feiern.

Der spanische Star-Pianist Juan Pérez Floristán, der bereits in fast allen Ländern Europas, in Nord- und Südamerika und in Asien konzertierte, wird am Eröffnungsabend am 11. Oktober im Tutzinger Schloss ein Klavier-Recital mit Stücken von Brahms (Scherzo es-Moll op. 4 und das Intermezzi op.117) und Schumann (Papillons op.2) sowie – in Ehrerbietung an das in diesem Jahr viel zu kurz gekommene 250-jährige Jubiläum – Beethovens berühmte Appasionata: Sonate f-Moll op. 57 spielen.  In der Aula des Tutzinger Gymnasiums bringen Raphaela Gromes und Julian Riem am 15. Oktober von Richard Strauss die Walzererfolge aus der Oper „Der Rosenkavalier“ sowie die bislang verschollene erste Sonate F-Dur op. 5 zu Gehör und von Brahms erklingt  die großartige zweite Cello-Sonate F-Dur op. 99  und der Ungarische Tanz Nr. 5 fis-Moll.

Im dritten Konzert am 23. Oktober gibt es als Novum bei den Brahmstagen eine Reise zu äußeren und inneren Lebenssituationen von Brahms – musikalisch erzählt und ausgeleuchtet von dem renommierten Künstlerpaar Esther Schöpf und Norbert Groh (Violine und Klavier) in einer Programmfolge zehn kürzerer Stücken von Komponisten aus dem Umfeld von Brahms. Alles musikalische Leckerbissen zum gehaltvollen Genießen. Zum Finale am 25. Oktober steht ein Programm mit dem preisgekrönten Trio Michael Schäfer (Klavier), Wen-Sinn Yang (Violoncello) und Ilona Then-Berg (Violine) an. Sie bringen ein selten zu hörendes Variations-Klaviertrio von Beethoven und das zweite Klaviertrio in C-Dur von Brahms zu Gehör, eines der phantasiereichsten Meisterwerke der gesamten Kammermusik-Literatur.

Hauptspielstätte der Tutzinger Brahmstage ist der herrliche Festsaal des Schlosses / Evangelische Akademie Tutzing © EAT-Archiv

Hauptspielstätte der Tutzinger Brahmstage ist der herrliche Festsaal des Schlosses / Evangelische Akademie Tutzing © EAT-Archiv

Zur Erinnerung an die Tutzinger Jahre von Brahms hatte die weltberühmte Pianistin Elly Ney, ebenfalls eine Tutzingerin, 1958 die „Tutzinger Musiktage“ ins Leben gerufen. Aus Anlass des 100. Todestages des Komponisten fanden im Oktober 1997 die ersten Tutzinger Brahmstage unter der künstlerischen Leitung von Christian Lange statt. Dieser seither jährlich veranstaltete Konzertzyklus hat sich inzwischen zu einer herausragenden Konzertreihe mit überregionaler Bedeutung entwickelt. Viele Musikliebhaber aus Nah und Fern schätzen es, großartige, weltweit gefeierte Künstler hier erleben zu dürfen.

Freuen Sie sich mit uns!

Andreas Dessauer,
1. Vorsitzende des „Freundeskreis Tutzinger Brahmstage e.V.“
Thomas H. Zagel,
2. Vorsitzender des „Freundeskreis Tutzinger Brahmstage e.V.“
Christian Lange,
Künstlerischer Leiter Tutzinger Brahmstage

in Kooperation mit KunstRäume am See – Elisabeth Carr