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24. TUTZINGER BRAHMSTAGE

Musik-Festival
10. bis 24. Oktober 2021
Zu Ehren des berühmten Sommerfrischlers –
Tutzinger Brahmstage im Herbst 2021 mit fünf Konzertterminen
Die weit über die Grenzen des Fünf Seenlands bekannten Tutzinger Brahmstage finden in diesem Jahr vom 10. bis 24. Oktober statt.  In Kooperation mit den KunstRäumen am See von Kulturgestalterin Elisabeth Carr stehen in diesem Herbst fünf Konzerte auf dem facettenreichen Programm. Hauptspielstätte des hochkarätig besetzten Konzertzyklus ist traditionell das Tutzinger Schloss, Sitz der renommierten Evangelischen Akademie, mit seinem einmaligen Ambiente und der romantischen Parkanlage direkt am Starnberger See.
Der international gefeierte Tenor Julian Prégardien wird das Festival am 10. Oktober mit Kunstliedern und Volkslied-Bearbeitungen von Johannes Brahms und Gustav Mahler in der Evangelischen Akademie eröffnen. Begleitet wird er am Klavier von Kota Sakaguchi. Am 14. Oktober steht in der Aula des Tutzinger Gymnasiums das zweite Festivalkonzert mit zwei herausragenden Musikern auf dem Programm. In einer besonders reizvollen Duo-Besetzung werden der ursprünglich aus Tutzing stammende Klarinettist Roman Gerber und der Pianist Oliver Bunnenberg am Klavier Werke von Johannes Brahms, Alban Berg und Leonard Bernstein zu Gehör bringen. Das Duo tritt in internationalen Konzerthäusern auf. 2017 waren sie in New York zu hören.
Am 17. Oktober spielt erneut der vielfach gefeierte Pianist und Händelspezialist Martin Stadtfeld in der Evangelischen Akademie – diesmal als Solo-Recital mit Stücken von Georg Friedrich Händel, Johannes Brahms und Ludwig van Beethoven. Stadtfeld ist damit zum zweiten Mal zu Gast in Tutzing.
Meisterhafte Orgelwerke von Brahms stehen nach Johann Sebastian Bach und vor Max Reger im Zentrum des Programms am 22. Oktober. Die renommierte Tutzinger Kirchenmusikerin Helene von Rechenberg wird als Interpretin des erst zweiten Orgelkonzerts in der 24-jährigen Geschichte des Festivals in der Katholischen Pfarrkirche St. Joseph in Tutzing zu hören sein.
Zum Abschluss des Festivals erklingt am 24. Oktober hochkarätige Streicher-Kammermusik mit dem a-Moll-Streichquartett von Johannes Brahms als Krönung. Das renommierte Schumann Quartett mit den Brüdern Erik, Ken und Mark Schumann sowie der estnischen Bratschistin Liisa Randalu spielt in der Evangelischen Akademie außerdem das berühmte Kaiserquartett von Joseph Haydn und Stücke von Leos Janácek.
Zur Erinnerung an die Tutzinger Jahre von Brahms hatte die weltberühmte Pianistin Elly Ney, ebenfalls Tutzingerin, 1958 die „Tutzinger Musiktage“ ins Leben gerufen. Aus Anlass des 100. Todestag des Komponisten fanden im Oktober 1997 die ersten Tutzinger Brahmstage statt. Opernstars wie Jonas Kaufmann, Hermann Prey, Christian Gerhaher, Michael Volle oder Franz Hawlata sowie herausragende Musiker traten hier schon auf und interpretierten Werke von Brahms und anderen Komponisten. Johannes Brahms verbrachte 1873 einen Sommer lang in Tutzing und ließ sich von der schönen Landschaft zum Komponieren inspirieren. „Tutzing ist weit schöner, als wir es uns vorstellen konnten“, schrieb Brahms damals. „Eben hatten wir ein prachtvolles Gewitter; der See war fast schwarz, an den Ufern herrlich grün, für gewöhnlich ist er blau, doch schöner, tiefblauer als der Himmel, dazu die Kette schneebedeckter Berge – man sieht sich nicht satt.“ Eindrücke, die Brahms zu bedeutenden Kompositionen wie den berühmten Haydn-Variationen op. 56 inspirierten.
Veranstalter der Tutzinger Brahmstage ist der gleichnamige in Tutzing ansässige Freundeskreis in Kooperation mit den KunstRäumen am See von Elisabeth Carr. Jedes Jahr zieht der Konzertzyklus im Herbst Klassikfans aus Nah und Fern an. Der Freundeskreis Tutzinger Brahmstage zählt derzeit rund 160 Mitglieder.