Programm 2015

Musikalische Soirée um Franz Schubert und Johannes Brahms

Sonntag, 11. Oktober 2015, 18 Uhr, Evangelische Akademie Tutzing

Eintritt 35 / 30 / 24 € – Schüler und Studenten 10 €

„Es hat mich noch Weniges so entzückt….“

11.10. Helena Dearing, Sopran © Nora Schoeller

11.10. Helena Dearing, Sopran © Nora Schoeller

Helena Dearing, Sopran
Iwona Sakowicz, Mezzosopran
Clemens Kerschbaumer, Tenor
Andreas Lebeda, Baß
Eduard Kutrowatz, Klavier

Johannes Brahms / Franz Schubert
Walzer

Johannes Brahms
aus den Duetten für Sopran und Alt op.61:
Die Boten der Liebe
Wir Schwestern zwei

Franz Schubert
aus den 3 Klavierstücken D 946: Nr.2 Es- Dur

Johannes Brahms
Quartette op. 64:
An die Heimat
Der Abend
Fragen

Franz Schubert
Die Geselligkeit / Schiller
Der Tanz / Schiller

Franz Schubert
Tänze
Der Hochzeitsbraten

***

Johannes Brahms
Duette:
So lasst uns wandern
Der Jäger und sein Liebchen
Es rauschet das Wasser

Franz Schubert
Des Tages Weihe/ Schober

Johannes Brahms
Vier Quartette op. 92:
O schöne Nacht
Spätherbst
Abendlied
Warum

Kurzbiographien der Künstler:

Helena Dearing wurde in New York geboren. Als Kind übersiedelte sie mit ihrer Familie nach Österreich und studierte Gesang an der Wiener Musikhochschule. Helena Dearing hat auf zahlreichen Festivals in ganz Europa und in den USA konzertiert und mit namhaften Künstlern zusammengearbeitet. Seit Januar 2007 ist Helena Dearing im Fach „Stimmbildung“ an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien habilitiert. Seit 2007 ist sie künstlerische Leiterin des Brahmsfestes Mürzzuschlag/Steiermark.

Die Mezzosopranistin und gebürtige Polin Iwona Sakowicz wuchs in Wien auf. 2002 begann sie ein Gesangsstudium am Konservatorium Wien. 2014 gastierte Iwona Sakowicz erstmals als Flo- ra (La Traviata, G. Verdi) an der Seite von Marlis Petersen, in der Wiederaufnahme der gefeierten Inszenierung von P. Konwitschny am Theater an der Wien. 2013 debütierte die Sängerin u. a. in der Rolle der Amastre in Händels Serse in Wien und als Mary in Wagners Fliegendem Holländer.

Clemens Kerschbaumer wurde in Wien geboren. Der Tenor studierte an der Universität für Musik und darstellenden Kunst Wien Gesang. Sein Opernstudium schloss er im Oktober 2010 ab, im Juni 2011 beendete er mit Erfolg sein Liedstudium in dem er sich ein breites Repertoire von Bach bis Britten mit Schwerpunkt in der Liedliteratur des 19. Jahrhunderts aneignen konnte. Gastauftritte führten den jungen Tenor unter anderem auch nach Bregenz, Graz, Hamburg und Shanghai.

Andreas Lebeda (Bass) wurde in Gmunden geboren und studierte an der Universität Salzburg (Ger- manistik) und am „Mozarteum“ (Gesang, Klavier, Dirigieren und Musikpädagogik). Wesentliche Impulse erhielt er in Nikolaus Harnoncourts legendärer Klasse für Aufführungspraxis sowie als Schüler von Kurt Widmer in Basel. 1990 erfolgte sein Operndébut unter René Jacobs in Montpellier und Innsbruck; seither führten ihn Konzerte, Liederabende und Opern- produktionen in bedeutende Musikzentren Europas (Paris, Rom, Barcelona, München, Berlin, Zürich, Wien, Prag, Zagreb, Sofia, Göteborg, Oslo, Brüssel, Nantes u. v. a.) sowie nach Japan, Südafrika und in die USA.

Der Pianist Eduard Kutrowatz wurde im Burgenland geboren und studierte neben Klavier auch Schlaginstrumente in all seinen Facetten. Den Schwerpunkt seiner pianistischen Tätigkeit bildet seit vielen Jahren das Spiel an zwei Klavieren mit seinem Bruder Johannes sowie Liederabende mit renommierten Sängern seiner Generation. Neben Auftritten in den wichtigsten Konzertsälen der Welt und regelmäßigen Einladungen zu bedeutenden Festivals leitet er seit 2001 gemeinsam mit seinem Bruder Johannes das Festival “Klangfrühling Burg Schlaining“.

Kostprobe: Helena Dearing (Sopran)


 

Brahms meets Jazz

Diogenes Streichquartett und Jazz-Quartet Max Grosch

Freitag, 27. Oktober 2017, 19.00 Uhr, Aula des Gymnasiums Tutzing

Eintritt 22 € – Schüler und Studenten 10 €

In diesem innovativen Projekt ist das Diogenes Quartett einmal mehr mit seinem langjährigen Kammermusikpartner Andreas Kirpal zu hören. Gemeinsam stehen sie dem Max Grosch Quartet gegenüber. Aber es bleibt nicht bei einer bloßen Konfrontation. Werke von Johannes Brahms liefern die Vorlage für mitreißende Improvisationen und kehren doch immer wieder in ihren ursprünglichen Klang zurück. Jazz und Klassik gehen fließend ineinander über, überlagern einander, lösen sich wieder und gruppieren sich zu einem ganz eigenen Klangerlebnis, das das Beste aus zwei Musikwelten miteinander vereint.

 

Jazz-Quartet Max Grosch

Max Grosch Violine. Jan Eschke Klavier. Andreas Kunz Bass. Bastian Jütte Schlagzeug.

Diogenes Quartett

Stefan Kirpal Violine. Gundula Kirpal Violine. Alba Gonzalez i Becerra Viola. Stephen Ristau Violoncello. Mit Andreas Kirpal Klavier.

Hochkarätige und preisgekrönte Musiker der Europäischen Szene umgeben den Jazzgeiger Max Grosch, der 6 Jahre in den USA verbrachte, um u.a. in New York und Houston bei international renommierten Musikern sein Fach zu studieren.

Seine rege Konzerttätigkeit führte das Diogenes Quartett in namhafte Säle wie die Kölner Philharmonie und zu verschiedenen Festivals, unter anderem dem Würzburger Mozartfest und den Europäischen Wochen Passau. Außerdem war es wiederholt Gast der Osnabrücker Kammermusiktage.

Hier eine Kostprobe von „Brahms meets Jazz“:


Klavierabend mit Florian Uhlig

Sonntag, 18. Oktober 2015, 18.00 Uhr, Evangelische Akademie Tutzing

Eintritt 35 / 30 / 24 € – Schüler und Studenten 10 €

Robert Schumann (1810-1856)
Nachtstücke  op.23
Mehr langsam, oft zurückhaltend
Markiert und lebhaft
Mit großer Lebhaftigkeit
Ad libitum

Maurice Ravel (1875-1936)
Gaspard de la nuit
Trois poèmes pour piano d’après Aloysius Bertrand
Ondine
Le gibet
Scarbo

***

Johannes Brahms (1833-1897)
Variationen über ein Thema von Robert Schumann op.9

Robert Schumann
Kreisleriana op.16

Florian Uhlig spielt meisterhaft. Die Interpretationen lassen sich mit allerhöchsten Beispielen vergleichen.“ (Joachim Kaiser in der Süddeutschen Zeitung 2009)

Florian Uhlig wurde in Düsseldorf geboren und gab mit zwölf Jahren seinen ersten Klavierabend. Er studierte am Royal College of Music und an der Royal Academy of Music in London, wo er seine Ausbildung mit dem Konzertexamen abschloss.

Bei Florian Uhlig verbinden sich Gegensätze auf ungewöhnliche Art und Weise. Einerseits ist er in der deutschen Musiktradition verwurzelt, mit der man Ernsthaftigkeit, Stil und Struktur verbindet. Andererseits entwickelte er während seines jahrelangen Aufenthaltes in London einen individuelleren Umgang mit dem musikalischen Werk als auf dem „Kontinent“ üblich: pointierte Freiheiten, exzentrische Repertoire- Kombinationen und Neugier auf musikalische Raritäten.

Neben seiner solistischen Tätigkeit ist Florian Uhlig ein vielgefragter Kammermusiker und Liedpianist. Er war der letzte Partner des legendären Baritons Hermann Prey.

Zum Sommersemester 2014 wurde Florian Uhlig auf eine Professur für Klavier an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden berufen. Er gibt Meisterkurse in Deutschland, Großbritannien, Kanada, Hong Kong, Südkorea, China und in der Schweiz.

Im Mai 2015 wurde Florian Uhlig in London die Ehrenmitgliedschaft der Royal Academy of Music verliehen.

Kostprobe: Florian Uhlig spielt Liszt

 


Galeriekonzert mit jungen Künstlern

Dienstag, 20. Oktober 2015, 20 Uhr, Galerie Benzenberg

Eintritt: 20 €, Schüler und Studenten 10 €

Tobias Berndt, Bariton
Pauliina Tukiainen, Klavier

Johannes Brahms (1833-1897)

Auf dem See (Simrock) op. 59 Nr. 2
Komm bald (Groth) op. 97 Nr. 5
Feldeinsamkeit (Allmers) op. 86 Nr.2
Geheimnis (Candidus) op. 71 Nr. 3
Die Mainacht (Hölty) op. 43 Nr. 2
Dämmerung senkte sich von oben (Goethe) op. 59 Nr. 1

Neun Lieder und Gesänge op. 32

Wie rafft ich mich auf in der Nacht (Platen)
Nicht mehr zu Dir zu gehen (Daumer)
Ich schleich umher (Platen)
Der Strom, der neben mir verrauschte (Platen)
Wehe, so willst du mich wieder (Platen)
Du sprichst, dass ich mich täuschte (Platen)
Bitteres zu sagen denkst du (Hafis/Daumer)
So stehen wir, ich und meine Weide (Hafis/Daumer)
Wie bist du, meine Königin (Hafis/Daumer)

***

Wie Melodien zieht es mir (Groth) op. 105 Nr. 1
Wir wandelten (Daumer) op. 96 Nr. 2
Wenn Du nur zuweilen lächelst (Hafis/Daumer)   op. 57 Nr. 2
Meine Liebe ist grün (Schumann) op. 63 Nr. 5
O kühler Wald (Brentano) op. 72 Nr. 3
O wüsst ich doch den Weg zurück (Groth) op. 63 Nr. 8
Auf dem Kirchhofe (Liliencron) op. 105 Nr. 4

Vier ernste Gesänge op. 121

Denn es gehet dem Menschen wie dem Vieh (Prediger Salomo 3)
Ich wandte mich, und sahe an (Prediger Salomo 4)
O Tod, wie bitter bist du (Jesus Sirach 41)
Wenn ich mit Menschen – und Engelszungen (Korinther 13)

Information zu den Künstlern: 

Tobias Berndt (Bariton): www.tobiasberndt.com
Pauliina Tukiainen (Klavier): http://pauliinatukiainen.com


Brahms-Spaziergang auf der Brahmspromenade

Sonntag, 25. Oktober 2015, 11.00 Uhr, Portal Evangelische Akademie Tutzing, Schloßstraße 2

Eintritt: 15 €, Schüler und Studenten 10 €

LiterarischerHerbst_DrGerdHolzheimer_ElisabethCarr_press Dr. Gerd Holzheimer und Elisabeth Carr, künstlerische Leiter Literarischer Herbst

Information zum Programm hier auf der Website des Literarischen Herbstes (neues Fenster).

Eine poetische Promenade „auf der Brahms“
in Kooperation mit „Literarischer Herbst

mit Dr. Gerd Holzheimer und Elisabeth Carr
Sprecher: Christian Jungwirth


Kammerkonzert

Sonntag, 25. Oktober 2015, 18.00 Uhr, Evangelische Akademie Tutzing

Eintritt 35 / 30 / 24 € – Schüler und Studenten 10 €

Kammerkonzert mit dem weltbekannten Henschel-Quartett und Susanne Kelling (Mezzosopran)

Hugo Wolf
Italienische Serenade G-dur für Streichquartett
Molto vivo
Ottorino Respighi
Il Tramonto
Lyrisches Poemetto für Singstimme und Streichquartett

***

Johannes Brahms
Streichquartett Nr. 3, B-dur, op.67
Assai sostenuto
Allegro – Allegro ma non tanto
Molto adagio: Canzona di ringraziamento offerta alla divinità da un guarito in modo lidico – Andante: Sentendo nuova forza, alla marcia, assai vivace
Più allegro – Presto- Allegro appassionato

Susanne Kelling, Mezzosopran
Henschel Quartett:
Christoph Henschel, Violine
Daniel Bell, Violine
Monika Henschel, Viola
Mathias Beyer-Karlshoj, Violoncello

Information:
www.henschel-quartett.de
www.susanne-kelling.de

Kostprobe: Das weltbekannte Henschel-Quartett spielt Beethoven in Tokyo: