Programm 2017

Klavier-Duo-Abend

Duo d’Accord

Sonntag, 15. Oktober 2017, 18 Uhr, Schloss Tutzing (Evangelische Akademie)

Eintritt 35 / 30 / 24 € – Schüler und Studenten 10 €

Johannes Brahms 
Liebeslieder-Walzer op. 52 a
Haydn-Variationen op.56
Auswahl aus den Ungarischen Tänzen
Auswahl aus den Walzern op. 39

“Das Duo d‘Accord überrumpelt geradezu durch Spielwitz und pianistische Brillanz”
Frankfurter Allgemeine Zeitung

“Hände zum Zaubern”
Süddeutsche Zeitung

Lucia Huang und Sebastian Euler lernten sich an der Musikhochschule München in der Klasse von Karl-Hermann Mrongovius und Begoña Uriarte kennen und gründeten Ende 1999 ihr Duo d‘Accord. Innerhalb der nächsten beiden Jahre gewannen sie mit dem 2. Preis beim ARD-Wettbewerb und dem 1. Preis beim „Murray Drano “-Wett- bewerb in den USA die zwei weltweit bedeutendsten Klavierduo-Wettbewerbe. Damit begann eine Karriere, die das Duo d‘Accord als Klavierallianz von außergewöhnlicher Qualität bekannt machte und die es zu international hoch- renommierten Veranstaltungsrahmen führt. Stellvertretend seien genannt: Beethovenfest Bonn, Herkulessaal und Prinzregententheater München, Frankfurter Hof Mainz, Mozarteum Salzburg, Klavierfrühling Deutschlandsberg, Tonhalle Zürich, Cultural Center Chicago, Lincoln eater Miami, Phillips Collection Washington D.C., Natio- naltheater Taipeh sowie die Oper Hanoi.

Parallel zu ihrer Konzertlaufbahn wirken Lucia Huang und Sebastian Euler auch als Juroren bei internationalen Wettbewerben und sind als Professoren am Konservatorium Innsbruck tätig, wo jeder der beiden eine Hauptfachklasse für Klavier leitet.

Weitere Informationen: www.duodaccord.de

Kostprobe: Brahms Sonata für zwei Klaviere / Duo d’Accord


Kammer-Konzert

Mandelring Streichquartett

Mittwoch, 18. Oktober 2017, 20.00 Uhr, Schloss Tutzing (Evangelische Akademie)

Eintritt 35 / 30 / 24 € – Schüler und Studenten 10 €

Johannes Brahms (1833-1897)
Streichquartett c-Moll op.51 Nr.1
Streichquartett a-Moll op.51 Nr.2
Streichquartett B-Dur op.67

„Fulminant ist gar kein Ausdruck. Wie ein Stromschlag fährt einem die Musik ins Mark, buchstäblich mit dem ersten, Herz und Hirn elektrisierenden Takt, ohne jede Vorwarnung: die Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, die das Mandelring Quartett unter äusserster Hochspannung spielt, hitzig, fiebrig – brandgefährlich!“
Neue Zürcher Zeitung

The Strad, das führende englischsprachige Klassikmagazin, widmete dem Mandelring Quartett 2014 eine Titelseite und ein ausführliches Porträt. Das Musikmagazin Fono Forum zählt das Ensemble zu den sechs besten Streichquartetten der Welt.

Der Gewinn großer Wettbewerbe – München (ARD), Evian und Reggio Emilia (Premio Paolo Borciani) – war der Einstieg in die internationale Karriere des Mandelring Quartetts. Heute führen Konzertreisen das Ensemble in internationale Musikzentren wie Wien, Paris, London, Madrid, New York, Los Angeles und Vancouver. Zudem finden sich im Konzertkalender regelmäßige Tourneen nach Mittel- und Südamerika, in den Nahen Osten und nach Asien. Auch bei großen Festivals – unter anderem Schubertiade Schwarzenberg, Schleswig-Holstein, Rheingau, Lockenhaus und Montpellier – zählt das Quartett zu den gern gesehenen Gästen. Wo immer die vier Musiker auftreten, hinterlassen sie bleibende musikalische Spuren: „Ein denkwürdiges, sobald nicht wiederholbares Festspielerlebnis“, schrieben etwa die Salzburger Nachrichten nach dem Schostakowitsch-Zyklus des Mandelring Quartetts bei den Salzburger Festspielen.

Das HambacherMusikfest, das Festival des Mandelring Quartetts in seiner Heimatstadt Neustadt an der Weinstraße, hat sich zu einem Treffpunkt für Kammermusikfreunde aus aller Welt entwickelt. Seit 2010 gestaltet das Ensemble eine eigene Konzertreihe in der Berliner Philharmonie, seit 2016 zusätzlich in der Residenz in München.

Sebastian Schmidt, Violine
Nanette Schmidt, Violine
Andreas Willwohl , Viola
Bernhard Schmidt, Violoncello

Weitere Informationen: www.mandelring.com

Kostprobe: Das Mandelring Quartett spielt Felix Mendelssohn Bartholdy Op. 13,1


Film-Matinee

Sonntag, 22. Oktober 2017, 11 Uhr, Kino KurTheater Tutzing

Eintritt 7 €

Lieben Sie Brahms?

Französisch/US-amerikanischer Film von Regisseur Anatole Litvak aus dem Jahr 1961 basierend auf dem Roman „Aimez-vous Brahms?“ von Françoise Sagan. Mit Ingrid Bergmann, Yves Montand, Anthony Perkins

Kostprobe:


Lieder-Abend

Christoph Pohl und Tobias Krampen (Klavier)

Sonntag, 22. Oktober 2017, 18.00 Uhr, Schloss Tutzing (Evangelische Akademie)

Eintritt 35 / 30 / 24 € – Schüler und Studenten 10 €

Johannes Brahms (1833-1897)
Lieder und Gesänge op.59
Weitere bekannte Lieder des Meisters

CHRISTOPH POHL
Seit September 2005 ist Christoph Pohl Ensemblemitglied der Semperoper Dresden und ist dort in den wesentlichen Partien seines Faches zu hören, u.a. als Wolfram/“Tannhäuser“, Marcello/“La Boheme“, Dandini/“La Cenerentola, Papageno/“Die Zauberflöte“, Graf Almaviva/“Le Nozze diFigaro“, Guglielmo/“Cosi fan tutte“, Oliver/“Capriccio“, Harlekin/“Ariadne auf Naxos“, Ottokar/“Der Freischütz“, Danilo/“Die lustige Witwe“ , Dr. Falke/“Die Fledermaus“, und Valentin/“Faust“.
Neben seinen Verpflichtungen in Dresden gastierte Christoph Pohl u.a. als Wolfram an der Deutschen Oper Berlin, als Ottokar an der Staatsoper Stuttgart, als Papageno an der Oper Leipzig, als Marcello und Wolfram am Theater Erfurt sowie mehrmals an der Bayrischen Staatsoper München, u.a in der Neuproduktion von Eötvös „Die Tragödie des Teufels“.
Nach ersten stimmlichen Erfahrungen im Knabenchor Hannover war Christoph Pohl acht Jahre lang Mitglied der bekannten A-cappella-Gruppe „Modell Andante“. Anschliessend studierte er an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover bei Prof. Carol Richardson-Smith Operngesang.
Christoph Pohl ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a 2008 des internationalen Schumann-Liedwettbewerbs. 2008 wurde ihm der Christel-Goltz-Preis der Semperoperstiftung verliehen.
Seine Lied- und Konzerttätigkeit führte ihn neben Europa u.a. nach Japan und die USA. Im Oktober 2011 ist seine erste CD mit Liedern von Mahler, Liszt, Pizetti und Rihm erschienen.

TOBIAS KRAMPEN
Geboren in Bad Pyrmont, studierte er zunächst Klavier bei Prof. Heidi Koehler, bevor er an der McGill University in Montréal den „Artist Diploma“ ‐Studiengang für Klaviersolo und Kammermusik bei Prof. Tom Plaunt und Prof. Michael McMahon absolvierte.
Es schloss sich ein Studium für Liedbegleitung an der Hochschule für Musik Köln bei Prof. Jürgen Glauß an, gefolgt vom Konzertexamen Lied‐Duo in der Meisterklasse von Prof. Irwin Gage in Saarbrücken.
Tobias Krampen ist Stipendiat des Richard Wagner Verbandes Köln und war Preisträger zahlreicher Wettbewerbe (u.a Deutscher Musikratwettbewerb)
Ihm wurde außerdem der “Schubertpreis 2007“ der Deutschen Schubertgesellschaft e.V. verliehen. Tobias Krampen ist Dozent für Liedgestaltung an der Hochschule für Musik Köln.

Weitere Informationen: www.pohl-christoph.de und www.tobiaskrampen.de

Kostprobe: Christoph Pohl singt das Lied an den Abendstern aus Tannhäuser


Brahms-Requiem

mit Felicitas Fuchs – Sopran
und Franz Hawlata – Bariton
Leitung: Helene von Rechenberg

Sonntag, 29. Oktober 2017, 18.00 Uhr, Kath. Kirche St. Joseph

Eintritt 34 / 26 € – Schüler und Studenten 10 €

Johannes Brahms 
Ein deutsches Requiem op. 45

Festival-Chor aus:
– Kirchenchor “St. Joseph” Tutzing
– Chorgemeinschaft “St. Pius” Pöcking
– Chor “Ars musica” Ottobrunn

Orchester:
Philharmonisches Orchester Stringendo

Solisten:
Felicitas Fuchs, Sopran
Franz Hawlata, Bariton

Leitung:
Helena von Rechenberg

FRANZ HAWLATA (Bassbariton)
Franz Hawlata studierte zuerst Musikwissenschaft und anschließend Gesang an der Musikhochschule in München und nahm Unterricht bei Ernst Haefliger, Hans Hotter und Erik Werba. Im Alter von 25 Jahren gab er sein Bühnendebüt am Staatstheater am Gärtnerplatz in München und wurde von 1988 bis 1990 dort Ensemblemitglied.
Seine internationale Karriere begann 1992 mit Gastspielen in Lyon, Amsterdam, Cardiff und San Francisco. Seit 1994 ist er an der Wiener Staatsoper verpflichtet und sang dort unter anderem Partien wie Papageno, Leporello, Osmin, Figaro, Ochs, Pogner, Daland und Wozzeck. 1995 sang er erstmals den Baron Ochs von Lerchenau im Rosenkavalier an der Metropolitan Opera in New York. Bei den Salzburger Festspielen sang er den Osmin und den Don Alfonso. Bei den Bayreuther Festspielen wurde ihm 2007 die Rolle des Hans Sachs in Die Meistersinger von Nürnberg in der Neuinszenierung von Katharina Wagner übertragen.
Franz Hawlata ist Vater zweier Kinder und ist wohnhaft in Riedering, Landkreis Rosenheim, Oberbayern.

FELICITAS FUCHS (Sopran)
„(…) die glockenstarke Stimme von Felicitas Fuchs, die in der Höhe ins Dramatische drängt.“ Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Felicitas Fuchs geht einer regen Konzerttätigkeit nach und widmet sich intensiv dem Liedgesang. Die junge Sopranistin gastierte bereits in der Royal Albert Hall, London, Philharmonie Warschau, Herkulessaal München und beim Kissinger Sommer und Mozartfest Würzburg. Bei der Bad Reichenhaller Alpenklassik sang sie die Uraufführung eines eigens für sie komponierten Werkes von Aribert Reimann. Sie gibt Liederabende mit Axel Bauni, Moritz Eggert, Bernard Lanskey und Jan Philip Schulze.
Sie konzertiert regelmäßig mit den Münchner Symphonikern und Philharmonikern, dem Freiburger Barockorchester, Orchester des Bayerischen Rundfunks, Bamberger Symphoniker, Camerata Salzburg, Augsburger Philharmonikern, Saarländischen Rundfunk, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz (Karl Heinz Steffens), der Tschechischen Philharmonie Prag, St. Petersburg Philharmonic und Chamber Orchestra, Osaka Philharmonic Orchestra (Eiji Oue) und Qatar Philharmonic Orchestra (Michalis Economu, James Gaffigan).
Felicitas Fuchs wurde in Prien/Chiemsee geboren und studierte Musik und Gesang an der Guildhall School of Music and Drama in London, wo sie mit zahlreichen Stipendien ausgezeichnet wurde.

Kostprobe: Johannes Brahms, Ein Deutsches Requiem op. 45 / „Wie lieblich sind deine Wohnungen“