Programm 2018


Empfangskonzert

Martin Stadtfeld, Klavier
Klenke Streichquartett

Klavierquintett
Bach, Chaconne
Brahms, Klavierquintett op.34

Sonntag, 14. Oktober 2018, 18 Uhr, Schloss Tutzing (Evangelische Akademie)

Eintritt 39 / 34 / 29 € – Schüler und Studenten 10 €

Martin Stadtfeld, Pianist | © Sony Music Entertainment

Martin Stadtfeld hat sich in den letzten 10 Jahren als einer der führenden Interpreten der Musik Johann Sebastian Bachs und der deutschen Romantik etabliert. Im Jahr 2002 gewann er den ersten Preis beim Bach-Wettbewerb in Leipzig. Eine daraufhin bei Sony Classical erschiene Einspielung der „Goldberg-Variationen“ von Bach gelangte auf Platz eins der deutschen Klassikcharts und wurde mit dem Echo Klassik ausgezeichnet.

Konzertauftritte führen ihn in die wichtigsten Musikzentren und zu den großen Orchestern Europas und Asiens. Er konzertiert mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, der Academy of St Martin in the Fields, dem Leipziger Gewandhausorchester, der Staatskapelle Dresden, den Wiener Symphonikern, der Tschechischen Philharmonie Prag, dem Mozarteum Orchester Salzburg u.v.m.

Neben regelmäßigen Auftritten auf den großen deutschen Konzertpodien gastiert er zudem in Konzerthäusern Tokyos, dem Seoul Arts Center, dem National Center of Performing Arts in Peking, im Wiener Konzerthaus und Musikverein, der Tonhalle Zürich, dem Concertgebouw Amsterdam und vielen weiteren international renommierten Konzerthäusern.

„Martin Stadtfeld kann etwas, was nur wenige Pianisten können: das Publikum für klassische Musik begeistern und dennoch keinen Fußbreit vom ganz persönlichen Stil abzuweichen.“

(Mainpost, 12.07.2013)

„Stadtfeld spielt zutiefst beeindruckend Bach. […] Ein ganz erstaunlicher Bach: einer in dessen Tastenmusik das Atmosphärische mitunter wichtiger ist als das Phrasierungsdetail. […] Stadtfeld setzt Bach-Werke aus Klangbildern zusammen, die er vor allem bei der berühmten Toccata und Fuge in d-Moll BWV 565 so dezidiert einfasst, als verfüge der Flügel über getrennte Klangregister. Dem zu lauschen, ist spannend. […]

(Süddeutsche Zeitung, 14.12.2014)

„Lang anhaltende Ovationen haben den Ausnahmepianisten Martin Stadtfeld verabschiedet. […] Hier treffen sich Komposition und Interpret, Vorgabe und Freiheit, Respekt vor dem Werk und Entschlossenheit der Darstellung. […]

(Lippische Zeitung 09.05.2013)

Weitere Informationen: martinstadtfeld.de


Liederabend

• Dieser Liederabend war entfallen, stattdessen spielte die bezaubernde Raffaela Gromes mit ihrem Klavierpartner!
www.raphaelagromes.de )

[ Andrea Jörg, Sopran
Julian Riem, Klavier ]

Lieder von Schumann, Brahms, Strauss

Mittwoch, 17. Oktober 2108, 20 Uhr, Galerie Benzenberg, Tutzing

20,- Euro, Schüler und Studenten 10 Euro

Andrea Jörg, Sopranistin | © Melanie Fielenbach

Im Alter von 10 Jahren erhielt Andrea Jörg ihre erste Solorolle und gesangliche Ausbildung im Ludwig II. Musical „Sehnsucht nach dem Paradies“ in Füssen. Schon früh sang sie Solorollen unter anderem im „Zigeunerbaron“ von J. Strauß (Sohn), sowie im Musical „Franziskus“ von Kurt Gäble. Nachdem Sie die Berufsfachschule für Musik in Krumbach (Schwaben) absolvierte, studierte sie bei Prof. Monika Bürgener an der Hochschule für Musik in Würzburg. Anschließend studierte sie im Master Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater in München. Dies schloss sie mit der Jahresbestnote ab. Sie ist Gewinnerin des „Armin Knab Wettbewerbs“ an der Hochschule für Musik in Würzburg und Preisträgerin beim „Heinrich Strecker Gesangswettbewerb – Crossover Competition“ in Baden bei Wien, sowie Stipendiatin des „Deutschlandstipendiums, der Hans und Eugenia Jütting Stiftung in Stendal und des Wagnerverbandes Würzburg“. Meisterkurse besuchte sie unter anderem bei Ingeborg Hallstein, Michael Volle, Juliane Banse, Dorothee Mields und Angelika Kirchschlager. Die vielseitige Sopranistin ist als Konzert- und Liedsängerin erfolgreich tätig. Ihr Repertoire reicht von Barock bis zur Musik der Gegenwart.


Klarinettenquintett

Roman Gerber, Klarinette
Goldmund Streichquartett

Mozart, Quintett für Klarinette und Streichquartett A-Dur KV 581
Brahms, Quintett für Klarinette und Streichquartett h-Moll op. 115
Haydn, Streichquartett D-Dur op. 76.5

Sonntag, 21. Oktober 2108, 18 Uhr,  Schloss Tutzing (Evangelische Akademie)

Eintritt 35 / 30 / 24 € – Schüler und Studenten 10 €

Roman Gerber Klarinette | © Albers/Hamburger Abendblatt

Roman Gerber, 1991 in Starnberg geboren, erhielt seinen ersten Klarinettenunterricht im Alter von neun Jahren bei Stefan Komarek an der Städtischen Musikschule Starnberg. Seit 2005 ergänzte er seine Ausbildung mit Klavierunterricht bei Karin Bublak. Ab Oktober 2007 studierte er als Jungstudent bei Professor Ulf Rodenhäuser, langjähriger Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker, an der Hochschule für Musik und Theater in München. Mit dem Wintersemester 2010 begann Roman Gerber sein Studium in der renommierten Klarinettenklasse von Professorin Sabine Meyer und Professor Reiner Wehle an der Musikhochschule Lübeck und schloss es im Sommer 2016 mit dem „Master of Music“ ab.

Anschließend wurde er als Konzertexamist an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg aufgenommen. Bei zahlreichen Teilnahmen auf Bundesebene des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ stellte er sein Können erfolgreich unter Beweis. Er nahm an Meisterkursen der Professoren Ulf Rodenhäuser, Eduard Brunner, Sabine Meyer und Reiner Wehle teil und wurde unter anderem zu einem Kammermusikmeisterkurs des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks eingeladen. Während seines Studiums führten ihn Konzertreisen nach Dänemark, Norwegen, Portugal und Belgien. Im Frühjahr 2013 wurde Roman Gerber der Kulturpreis „Musik 2013“ der Stadt Gersthofen verliehen. Sein Repertoire umfasst die frühesten Klarinettenwerke aus dem Spätbarock bis hin zu Kompositionen, die für ihn geschrieben wurden.


Filmmatinée

Sonntag, 28. Oktober 2018, 11 Uhr, KurTheater Tutzing

Konzertmitschnitte legendärer Aufführungen der 3. Sinfonie F-Dur, Johannes Brahms
u.a. unter der Leitung von Leonard Bernstein, Herbert von Karajan und Christian Thielemann


Gesprächs-Konzert

Trio Vivente
Elke Heidenreich
„Ein Abend für Robert Schumann“

Clara Schumann, Trio op. 17 g-moll

Marc-Aurel Floros, „Eismeer“, Konzertphantasie für Violine, Violincello und Klavier

Brahms, Trio op. 87 C-dur

Sonntag, 28. Oktober 2108, 18 Uhr,  Schloss Tutzing (Evangelische Akademie)

Eintritt 35 / 30 / 24 € – Schüler und Studenten 10 €

Trio Vivente | Photo: © Marco Borggreve

Die Pianistin Jutta Ernst studierte bei Kirsti Hjort, Christoph Lieske und Bernd Glemser und beschäftigt sich seit ihrem Studium intensiv mit Kammermusik. Als Partnerin  von Ariadne Daskalakis, Sylvie Altenburger, Andreas Rothkopf, Gustav Rivinius, Jone Kaliunaite  und anderen wirkte sie bei zahlreichen Konzerten und Rundfunkaufnahmen mit. 1997 veröffentlichte Jutta Ernst mit Martin Dobner und Dirk Altmann bei  Tacet die CD „Leÿptziger Allerleÿ“ mit Werken von Paul Hindemith.

Mit dem Trio Vivente, 1992 mit Anne Katharina Schreiber und Kristin von der Goltz gegründet, errang sie 1996 im 1. Internationalen Joseph-Joachim-Kammermusik-Wettbewerb in Weimar den 2. Preis sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation einer zeitgenössischen Komposition.

Schon während ihres Studiums in Freiburg bei Rainer Kussmaul wurde die Geigerin Anne Katharina Schreiber 1988 Mitglied des Freiburger Barockorchesters, mit dem sie weltweit konzertiert und zahlreiche CDs eingespielt hat. Bis heute ist sie dort auch als Solistin, Konzertmeisterin und Leiterin eigener Projekte tätig.

Daneben gilt ihre musikalische Liebe der Kammermusik. Neben dem Trio Vivente gibt es Kammermusikprojekte mit geschätzten Partnern wie Isabelle Faust und Jean-Guihen Queras in wechselnden Besetzungen oder mit Daniel Sepec und Roel Dieltiens im Streichtrio.

Die Cellistin Kristin von der Goltz studierte bei Christoph Henkel in Freiburg und William Pleeth in London, wo sie Mitglied bei New Philharmonia London unter dem damaligen Chefdirigenten Guiseppe Sinopoli war. Seit dieser Zeit beschäftigt sie sich auch intensiv mit dem Barockcello und historischer Aufführungspraxis. Von 1991 bis 2004 war sie Mitglied im Freiburger Barockorchester, mit dem sie zahlreiche CDs veröffentlichte und weltweite Konzertreisen unternahm. 2006 wurde sie Mitglied der Berliner Barock Solisten, einem Ensemble der Berliner Philharmoniker. Von 2009 bis 2011 war sie Solocellistin des Münchner Kammerorchesters. Kristin von der Goltz ist regelmäßig als künstlerische Leiterin zu Gast beim norwegischen Orchester „Barokkanerne Norwegian Barocke“.

„In Lebendigkeit und Transparenz ist das Trio Vivente unschlagbar.“ (Badische Zeitung)

„…Zum Schwelgen in Klangschönheit und Virtuosität, in ätherischer Transparenz und opulenter Klangfülle, in technischer Virtuosität und interpretatorischer Empathie. Die Musikerinnen zelebrierten die leisen lyrischen Passagen ebenso wie sie sich kraftvoll und voller Power den energiegeladenen akkordischen Passagen stellten….“  (Rheinpfalz, 29.11.2016)

Weitere Informationen: www.trio-vivente.de

Elke Heidenreich

Die Autorin zahlreicher Bücher und ausgewiesene Literaturexpertin ist eine der erfolgreichsten Frauen in Deutschland. „Kabarett- und Literaturkönigin“ titulierte sie die Berliner Morgenpost zu ihrem 75. Geburtstag. Durch ihre Rolle der Else Stratmann aus Wanne-Eickel wurde sie einst bekannt. Sie liebt Bücher, schreibt Bücher und hat in ihrer TV-Sendung „Lesen!“ bei Millionen Menschen Spaß an Literatur geweckt. Was Elke Heidenreich aber so besonders macht, ist ihre Lust, nah bei den Menschen zu sein. Sie ist eine begnadete Erzählerin, deren Stil unterhaltsam und elegant ist.