Programm 2019

Lieder-Abend

Katharina Konradi, Sopran
Eric Schneider, Klavier

Johannes Brahms
Robert und Clara Schumann,
György Kurtág

Sonntag, 13. Oktober 2019, 18 Uhr, Schloss Tutzing (Evangelische Akademie)

© Copyright Christoph Gellert

Katharina Konradi © Christoph Gellert

Katharina Konradi

Geboren in Bischkek, Kirgisistan, kam Katharina Konradi mit 15 Jahren nach Deutschland. 2009 begann sie die Gesangsausbildung bei Julie Kaufmann in Berlin. Ihr Masterstudium in Liedgestaltung schloss sie an der Hochschule für Musik und Theater in München ab. Erste berufliche Schritte machte sie 2013 an der Kammeroper München und am Theater Hof.  Mit der Saison 2018/19 wechselt sie ins Ensemble der Hamburgischen Staatsoper. Dort zeigt sie große Präsenz u.a. als Woglinde im Rheingold und der Götterdämmerung, Papagena in Mozarts Zauberflöte und Frasquita in Bizets Carmen. Ferner wirkte sie als Solistin bei der Saisoneröffnung des NDR-Elbphilharmonie Orchesters mit und hatte Engagements bei Orchestern wie u.a. dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Dresdner Philharmonikern und der Deutschen  Kammerphilharmonie Bremen. Konradi ist zudem Preisträgerin der Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ und der Sommerakademie Mozarteum 2015. Außerdem ist sie Stipendiatin der Paul-Hindemith-Gesellschaft Berlin, der Yehudi Menuhin-Stiftung „Live Music Now“ sowie der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Weitere Informationen: katharina-konradi.de


Brahms und Briefe

Franziska Bronnen

Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Johannes Brahms und Clara Schumann

Ani Takidze, Klavier

Johannes Brahms, Sechs Klavierstücke op.118

Clara Schumann, Romanze, op.21 Nr.1

Johannes Brahms, Vier Klavierstücke op.119

Dienstag, 15. Oktober 2108, 19 Uhr, Galerie Benzenberg, Tutzing


Violine/Klavier – Duo

Linus Roth, Violine
Florian Uhlig, Klavier

Brahms op. 108
Weinberg Sonate op. 37
Pause
Ravel Sonate Nr. 2
Weinberg Rhapsodie über Moldawische Themen

Sonntag, 20. Oktober 2019, 18 Uhr,  Schloss Tutzing (Evangelische Akademie)

© Copyright Ulrike März

Florian Uhlig  © Ulrike Mertz

Linus Roth 2011

Linus Roth  © Ulrike Mertz

Linus Roth

Nachdem Linus Roth bereits 2006 zum ECHO-Nachwuchskünstler für seine EMI Debut CD gekürt wurde, erhielt er 2017 seine zweite ECHO Auszeichnung für die Einspielung der Vio-linkonzerte von Schostakowitsch und Tschaikowsky mit dem London Symphony Orchestra unter Thomas Sanderling.
Linus Roth hat sich zudem nicht nur mit Standardrepertoire, sondern auch mit der Wieder- oder Neuentdeckung zu Unrecht vergessener Werke einen internationalen Namen gemacht. Mit besonderem Interesse widmet sich Linus Roth in Konzert und Aufnahme dem Schaffen von Mieczysław Weinberg. Die 2013 bei Challenge Classics veröffentlichte und von Publi-kum und Presse vielbeachtete Einspielung aller Werke für Geige und Klavier von Mieczysław Weinberg fand mit der Aufnahme von Weinbergs Violinkonzert mit dem Deutschen Sympho-nie-Orchester und dem Concertino mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn ihre Fortsetzung (beide CDs wurden mit dem „Editor ́s Choice“ des Gramophone Magazine ausgezeichnet). Das Oeuvre von Mieczysław Weinberg in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, ist auch das Anliegen der Internationalen Weinberg Society. Der von Linus Roth 2015 gegründete Verein widmet sich der Organisation und Unterstützung von Konzerten, Lesungen, Ausstellungen, interdisziplinären Veranstaltungen, sowie Publikationen in Ton und Schrift zu Werk und Leben des polnisch-jüdischen Komponisten. Zum 100. Geburtstag von Weinberg im Jahr 2019 wird Linus Roth zwei Schwerpunkt-Tage mit jeweils drei Konzerten in der Londoner Wigmore Hall kuratieren und selbst künstlerisch gestalten. Neben verschiede-nen Kammermusikwerken kommen alle sechs Sonaten für Violine und Klavier sowie die drei Sonaten für Violine solo von Weinberg zur Aufführung.
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Florian Uhlig

gab 1986 seinen ersten Klavierabend. Er studierte zunächst bei Roland Pröll in Dortmund. Er setzte seine Studien bei Peter Feuchtwanger, sowie anderen Lehrern am Royal College of Music und an der Royal Academy of Music in London fort.

Sein Orchesterdebüt gab der Pianist im Londoner Barbican Arts Centre im Jahr 1997. In der Folge konzertierte er mit Orchestern wie dem BBC Symphony Orchestra, der Dresdner Philharmonie, den Münchner Symphonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, dem Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und dem Wiener Kammerorchester.

Neben seiner solistischen Tätigkeit ist Florian Uhlig als Kammermusiker und Liedbegleiter aktiv. Er war der letzte Partner von Hermann Prey. Daneben erarbeitet er auch Programme mit Schauspielern wie Christoph BantzerCornelia Froboess und Gudrun Landgrebe.

Uhlig hat das Gesamtwerk für Klavier und Orchester von Dmitri Schostakowitsch auf CD eingespielt. Er hielt Meisterkurse und Vorlesungen am Londoner Royal College of Music, am Conservatoire de Neuchâtel sowie an den Universitäten von Johannesburg und Kapstadt. Seit 2008 ist Uhlig Künstlerischer Leiter des Johannesburg International Mozart Festivals, im Jahr 2014 wurde er auf eine Professur an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden berufen.


„Brahms meets Jazz“

Max Grosch JAZZ-Quartett 

Max Grosch, Klavier
Jan Eschke, Klavier
Andreas Kurz, Bass
Bastian Jütte, Schlagzeug

Diogenes Quartett und Andreas Kirpal, Klavier

Stefan Kirpal, Violine
Gundula Kirpal, Violine
Alba Gonzalez i Becerra, Viola
Stephen Ristau, Violoncello

Freitag, 25. Oktober 2019, 19 Uhr,  Tutzinger Gymnasium

© Klaus Junk

© Klaus Junk

Max Grosch

wurde 1974 geboren und begann im Alter von vier Jahren mit dem Geigenunterricht. Er erhielt seinen Bachelor-Abschuss in Musikwissenschaft am Leopold Mozart-Konservatorium in Augsburg in der Klasse von Prof. Lydia Dubrovskaya und erhielt sein Masterstudium an der Universität von Houston in der Klasse von Prof. Emanuel Borok. Danach erhielt er ein Stipendium für das Studium von Jazz und zeitgenössischer Musik an der New School University in New York. Seit 2004 ist Max Grosch Professor für Jazzvioline am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt und lehrt seit 2012 an der Hochschule für Musik in München. Er hat die Bühne mit Musikern wie Vincent Herring, Kenny Werner, Manuel Valera, Rufus Reid, Simone Zanchini, Nigel Hitchkock und vielen anderen geteilt. In den USA, Kanada, Großbritannien, Österreich, der Schweiz, Italien und Zentralasien ist er aufgetreten. Als Lehrer gibt er unzählige Workshops. Er war wiederholt Gastredner auf ESTA-Konferenzen und gab Meisterkurse an Universitäten auf der ganzen Welt. Max Grosch gilt als einer der führenden Kräfte Deutschlands im Jazz auf einem Streichinstrument und will mit seinem innovativen Spiel- und Lehrspiel den Bereich der Streicherimprovisation voranbringen.


Filmmatinée


Sonntag, 27. Oktober 2019, 11 Uhr, KurTheater Tutzing

Film von János Darvas aus dem Jahr 1996
 „Wären nicht die Frauen“ mit viel Brahms als Filmmusik, gesungen und gespielt u.a. von Edith Mathis, Brigitte Fassbaender, Peter Schreier, Dietrich Fischer-Dieskau, Itzak Perlmann, Daniel Barenboim und dem Keller-Quartett

KurTheater, Tutzing


Kammermusik – Abend

Teunis van der Zwart, Naturhorn
Franziska Hölscher, Violine
Severin von Eckardstein, Klavier

György Ligeti, Trio für Horn, Violine und Klavier, Hommage à Brahms
Johannes Brahms, Sonate für Violine und Klavier, A-Dur, op. 100
Robert Schuman, Adagio und Allegro für Horn und Klavier, As-Dur, op. 70
Johannes Brahms, Trio für Horn, Violine und Klavier, S-Dur, op. 40

Sonntag, 27. Oktober 2019, 18 Uhr,  Schloss Tutzing (Evangelische Akademie)

© Ton Thomassen

Teunis van der Zwart

Der niederländischen Hornspieler und Dirigent ist Preisträger des Naturhorn-Wettbewerbs in Bad Harzburg 1989. Er ist heute international anerkannter Spezialist auf diesem höchst anspruchsvollen Instrument, sowohl als Solist als auch als Kammermusiker und Lehrer. Seit 2008 leitet er vermehrt Orchester und Chöre. Als Naturhornspieler absolvierte van der Zwart eine Reihe von Konzert-Tourneen mit renommierten Ensembles für Alte Musik, so mit dem Amsterdamer Barock Orchester, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Bach Collegium Japan und dem Collegium Vocale Gent. 15 Jahre war van der Zwar der erste Hornspieler des Freiburger Barockorchesters. Seine Konzertreisen führten ihn durch Europa, die USA, Australien und Japan. Er unterrichtet am Konservatorium in Amsterdam und am Königlichen Konservatorium in Hague. Außerdem ist er der Gründer und Leiter des Sinuet Kammer Orchestes.